Siemens Energy reitet an der Börse auf einer Welle guter Nachrichten. Während die Sanierung der Windkrafttochter Gamesa läuft, liefert eine andere Beteiligung unerwartet starke Zahlen. Parallel dazu signalisiert die gesamte Branche eine spürbare Erholung.
US-Tochter überrascht mit Gewinn
Die US-Tochter Fluence Energy übertraf im zweiten Quartal die Markterwartungen deutlich. Siemens Energy hält an dem Speicherspezialisten eine maßgebliche Beteiligung. Fluence meldete einen Gewinn von 0,16 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten zuvor mit einem Verlust gerechnet. Im Vorjahr stand noch ein Minus in den Büchern.
Zwar blieb der Umsatz mit rund 465 Millionen US-Dollar hinter den Schätzungen zurück. Die operative Dynamik gleicht das jedoch aus. Das bereinigte operative Ergebnis verbesserte sich spürbar. Der Auftragseingang verdoppelte sich seit Jahresbeginn auf zwei Milliarden US-Dollar.
Das trieb den Auftragsbestand auf einen Rekordwert. Die Fluence-Aktie reagierte nachbörslich mit einem zweistelligen Kurssprung. Kurz gesagt: ein voller Erfolg.
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Rückenwind vom dänischen Konkurrenten
Zusätzliche positive Signale kommen vom dänischen Wettbewerber Vestas. Der Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal ein bereinigtes operatives Ergebnis von 127 Millionen Euro. Das übertrifft die durchschnittliche Analystenprognose von 71 Millionen Euro massiv.
Ein prall gefülltes Orderbuch unterstreicht die hohe Nachfrage. Vestas meldete einen Auftragsbestand von fast 72 Milliarden Euro. Für Siemens Energy ist diese Branchenentwicklung ein wichtiges Signal. Die Profitabilität bei Windkraftanlagen stabilisiert sich sektorübergreifend. Das mindert indirekt den Druck auf die Problemtochter Gamesa.
Kursrallye und neue Ziele
Im Zuge der jüngsten Entwicklungen aktualisierten mehrere Analystenhäuser ihre Einschätzungen. Berenberg sieht das Kursziel nun bei 195 Euro. Goldman Sachs rät mit einem Ziel von 185 Euro zum Kauf. Auch die Deutsche Bank Research hob ihr Ziel an. Siemens Energy hatte bereits Ende April die Jahresprognose erhöht.
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An der Börse honorieren Investoren diesen Trend. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 186,00 Euro. Damit notiert das Papier nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.
Die langfristige Performance überzeugt ebenfalls. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Kursplus auf rund 51 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten kletterte der Wert sogar um beeindruckende 157 Prozent.
Siemens Energy diversifiziert seine Ertragsquellen weiter. Die Speichersparte liefert Gewinne, das Marktumfeld hellt sich auf. Die ehemalige Muttergesellschaft Siemens AG hält aktuell noch 5,5 Prozent der Anteile. Ein weiterer Abbau dieser Position könnte das Angebot an Aktien erhöhen und kurzfristig für neue Bewegung sorgen.
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