Sigma Lithium Resources hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer deutlichen Stärkung der Bilanz abgeschlossen. Durch den Abschluss zweier großer Lieferverträge sichert sich das Unternehmen Vorauszahlungen in Millionenhöhe und forciert gleichzeitig den Abbau der Verbindlichkeiten. Dieser strategische Schritt verschafft dem Lithium-Produzenten die nötige Stabilität für die anstehende Verdopplung der Produktionskapazitäten.
Millionen-Vorauszahlungen stützen Bilanz
Die Gesamtverschuldung sank im Vergleich zum Vorjahr um 35 % auf 141 Millionen US-Dollar. Maßgeblich dafür waren eine starke Cash-Generierung aus dem operativen Geschäft sowie eine deutliche Reduzierung der Handelsfinanzierungsverbindlichkeiten. Parallel dazu unterzeichnete das Management zwei bindende Abnahmeverträge für hochgradiges Lithiumoxid-Konzentrat, die Vorauszahlungen in Höhe von insgesamt 146 Millionen US-Dollar garantieren.
Die Details der neuen Vereinbarungen:
– 96 Mio. USD Vorauszahlung für 70.500 Tonnen (Lieferung 2026)
– 50 Mio. USD Vorauszahlung für 40.000 Tonnen jährlich (Laufzeit 3 Jahre)
– 240.000 Tonnen Produktionsziel für die kommenden 12 Monate
– 520.000 Tonnen Zielkapazität bis zum Jahr 2027
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Allein aus dem ersten Vertrag erwartet das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 monatliche Zuflüsse von 8 Millionen US-Dollar, was die laufende Liquidität für das Betriebskapital sichert.
Operative Effizienz und Expansion
Die finanzielle Entlastung wird durch eine gesteigerte operative Effizienz flankiert. Im vierten Quartal 2025 erreichte Sigma Lithium eine Cash-Marge von 47 %, unterstützt durch eine Senkung der Betriebskosten um 77 % im Vergleich zum Vorjahr. Die liquiden Mittel stiegen infolge dieser Entwicklung bis zum 30. März 2026 auf 12 Millionen US-Dollar an, nachdem sie Ende 2025 noch bei 6,2 Millionen US-Dollar gelegen hatten.
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Während das Unternehmen für das laufende Jahr mit Produktionskosten (AISC) von 592 US-Dollar pro Tonne kalkuliert, läuft der Ausbau der Greentech-Anlage auf Hochtouren. Die zweite Phase der Erweiterung soll die Kapazität bis 2027 mehr als verdoppeln. Das Management verspricht sich von der Skalierung eine weitere Senkung der Finanzierungs- und Betriebskosten pro produzierter Tonne.
Die Aktie reagierte heute positiv auf die Bilanzstärkung und legte um 9,80 % auf 11,20 Euro zu. Die gesteigerte Liquidität soll primär dazu verwendet werden, eine im Jahr 2026 fällige Kreditrückzahlung über 100 Millionen US-Dollar planmäßig zu leisten.
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