Eine US-Seeblockade sperrt die Straße von Hormuz. Der weltweite Ölfluss stockt massiv. Silber profitiert als sicherer Hafen in solchen Krisen normalerweise deutlich. Aktuell dominiert am Markt aber ein anderes Thema.
Die US-Notenbank Federal Reserve bremst die Edelmetalle aus. Hohe Zinsen machen Anlagen ohne laufende Rendite unattraktiv. Das belastet. Silber rutschte am Mittwoch auf 72,81 US-Dollar je Feinunze ab. Auf Jahressicht steht zwar noch ein massives Plus, kurzfristig dominiert jedoch der zinsgetriebene Preisdruck.
Friedensgespräche und Öl-Schock
Die Friedensgespräche im Nahen Osten stecken fest. US-Präsident Donald Trump lehnte den jüngsten Vorschlag Irans ab. Teheran forderte ein Ende der amerikanischen Seeblockade während der laufenden Verhandlungen.
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Die blockierte Straße von Hormuz schlägt voll durch. Rund ein Fünftel der weltweiten Ölströme fällt aus. Für die Internationale Energieagentur ist es der größte Versorgungsschock der Geschichte. Das treibt die Energiepreise nach oben. Die Inflation zieht weiter an.
Fed-Sitzung dämpft Zinshoffnungen
Genau diese hartnäckige Teuerung zwingt die Notenbanken zum Handeln. Am Mittwochnachmittag gibt die Fed ihre Zinsentscheidung bekannt. Marktbeobachter erwarten eine erneute Pause. Jerome Powell dürfte wenig Spielraum für Zinssenkungen sehen.
Ein robuster Arbeitsmarkt stärkt der Fed den Rücken. Seit Februar haben sich die Zinserwartungen radikal gewandelt. Damals rechneten Investoren noch mit mehreren Zinssenkungen. Das ist vorbei. Heute preist der Markt bis Dezember nicht einmal mehr einen vollen Zinsschritt ein.
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Asiatische Nachfrage stützt
Abseits der Zinspolitik bleibt der physische Silbermarkt angespannt. Experten erwarten das sechste Angebotsdefizit in Folge. Die industrielle Nachfrage schrumpft zwar leicht, dafür boomt das Geschäft mit Münzen und Barren.
Die Folge: Asien zahlt massive Aufschläge. An der Shanghai Gold Exchange liegt der Preis weit über dem westlichen Referenzkurs. Händler berichten von Prämien von bis zu 13 Prozent. Das deutet auf einen enormen physischen Hunger nach dem Edelmetall hin.
Charttechnik sendet Warnsignale
Charttechnisch trübt sich das Bild ein. Der Silberpreis fiel unter wichtige Durchschnittslinien. Die Unterstützung bei knapp 75 US-Dollar brach weg. Fällt die Fed-Entscheidung nun restriktiver aus als erwartet, drohen weitere Abverkäufe. Das fundamentale Defizit schützt den Kurs auf diesem Niveau nicht.
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