Silver Mountain Resources bereitet den Sprung zum Silberproduzenten vor. Während die Bilanz für 2025 tiefrote Zahlen ausweist, rückt die Inbetriebnahme der Reliquias-Mine in Peru näher. Anleger honorieren die operativen Fortschritte am Montag mit einem deutlichen Kursplus.

Investitionen belasten Jahresergebnis

Der Nettoverlust weitete sich im Geschäftsjahr 2025 auf 35,46 Millionen US-Dollar aus. Im Vorjahr lag das Minus noch bei rund zwei Millionen US-Dollar. Pro Aktie entspricht das aktuelle Ergebnis einem Verlust von 1,02 US-Dollar.

Die hohen Ausgaben flossen primär in die Sanierung der Infrastruktur und neue Anlagentechnik. Trotz des Defizits ist die Kasse gefüllt. Dank erfolgreicher Finanzierungen verfügt das Unternehmen über mehr als 30 Millionen US-Dollar an Liquidität.

Reliquias-Mine vor Inbetriebnahme

Die Vorbereitungen in der historischen Reliquias-Mine verlaufen planmäßig. Über 3.000 Meter unterirdische Erschließung sind abgeschlossen. Parallel dazu lagern bereits 5.000 Tonnen mineralisiertes Material an der Oberfläche für die spätere Verarbeitung.

Wichtige Infrastruktur wie Stromversorgung und Wassermanagement ist weitgehend installiert. Die Aktie reagierte positiv auf diese operativen Meilensteine. Das Papier legte heute um 7,52 Prozent auf 2,36 Euro zu.

Neben dem Hauptprojekt treibt das Management die Exploration voran. Bei der nahegelegenen Caudalosa-Mine läuft ein Bohrprogramm über 14.000 Meter. Indes soll der Wechsel an das Hauptsegment der Toronto Stock Exchange die Sichtbarkeit bei institutionellen Investoren erhöhen.

Der Übergang zur kommerziellen Produktion ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Bis dahin fokussiert sich das Team auf die Installation der restlichen Anlagenkomponenten und Infill-Bohrungen. Im zweiten Halbjahr 2026 steht damit die entscheidende Wandlung vom Explorer zum Cashflow-Generierer an.