Die Aktie von Silver Storm Mining legt heute um über 7 Prozent auf 0,33 Euro zu. Der Kurs nähert sich damit seinem 50-Tage-Durchschnitt von 0,32 Euro.

Auf den ersten Blick sieht das nach einer soliden Erholung aus. Doch der Schein trügt. Seit Jahresbeginn notiert das Papier 4,5 Prozent tiefer. Und zum 52-Wochen-Hoch von 0,49 Euro aus dem Februar fehlen immer noch 33,5 Prozent.

Immerhin: Wer vor zwölf Monaten eingestiegen ist, sitzt auf fast 296 Prozent Plus. Das 52-Wochen-Tief lag bei mickrigen 0,08 Euro.

Ruhig im Minensektor

Die aktuelle Bewegung der Aktie fällt in eine Phase, in der die Silberbranche mit zahlreichen Unternehmensmeldungen aufwartet. Am 15. Juni veröffentlichte Kootenay Silver eine positive vorläufige Wirtschaftlichkeitsbewertung für sein La-Cigarra-Projekt im mexikanischen Chihuahua. Der Barwert nach Steuern: 763 Millionen US-Dollar bei einem Abzinsungssatz von fünf Prozent. Die Anfangsinvestition wird auf 332 Millionen Dollar geschätzt.

Prismo Metals meldete am selben Tag hochgradige Silberfunde auf seinem Silver-King-Projekt in Arizona. Bonanza-Gehalte nennt die Branche solche Ergebnisse.

Diese regionalen Entwicklungen sind der Hintergrund, vor dem sich Silver Storm Mining bewegt.

Technisch neutral

Der 14-Tage-RSI liegt bei 51,4. Das ist weder überkauft noch überverkauft – neutral also. Der Kurs liegt rund 28 Prozent über dem 200-Tage-Durchschnitt von 0,26 Euro. Das spricht für einen leichten Aufwärtstrend auf längere Sicht.

Bleibt die Frage, ob Projekte und operative Fortschritte den Kurs nachhaltig stützen. Silber bewegt sich derzeit seitwärts. Ohne einen Impuls vom Edelmetallpreis wird es für Junior-Produzenten schwer, die jüngsten Kursgewinne zu halten.