Silver Storm Mining nähert sich einem wichtigen Meilenstein für den geplanten Neustart der La Parrilla Mine. Das Unternehmen schließt derzeit den Bau eines eigenen Analyse-Labors auf dem Gelände in Mexiko ab. Damit will der Silberproduzent die Wartezeiten für Proben verkürzen und die Datenkontrolle erhöhen.

Die Aktie reagiert deutlich auf die Fortschritte und legte zuletzt um über sieben Prozent auf 0,32 Euro zu. Auf Jahressicht summieren sich die Gewinne damit auf rund 280 Prozent.

Moderne Technik für schnellere Ergebnisse

Das Unternehmen will die neue Anlage im Bundesstaat Durango bis Ende Juni 2026 in Betrieb nehmen. Sie umfasst moderne Mühlen, Schmelzöfen und Instrumente für die Spektrometrie. Diese Technik erlaubt präzise Analysen von Silber- und Goldgehalten direkt am Standort.

Bisher verzögerten externe Labore oft die Auswertung der Bohrkerne. Das eigene Zentrum beschleunigt nun die Abläufe für das laufende Bohrprogramm im Jahr 2026. Parallel dazu installiert das Team derzeit die Belüftungssysteme und Kompressoren für den sicheren Betrieb.

Fokus auf Wiederaufnahme der Produktion

Der Komplex verfügt über eine Kapazität von 2.000 Tonnen pro Tag. Historisch lieferte die Mine bereits über 34 Millionen Unzen Silberäquivalent.

Zwischen 2005 und 2019 war die Anlage durchgehend in Betrieb. Ferner hält das Unternehmen alle Rechte am San Diego Projekt. Es gilt als eines der größten unerschlossenen Silbervorkommen Mexikos.

Der Abschluss der Bauarbeiten ist ein notwendiger Schritt für die Wiederaufnahme der Förderung. Die kommenden Wochen bis Ende Juni 2026 werden zeigen, wie reibungslos die Integration der neuen Technik gelingt.