Sixt-Aktionäre blicken an diesem Donnerstag auf ein zweigeteiltes Depot. Während der Kurs technisch bedingt nachgibt, liefert die Deutsche Bank neuen Optimismus für den Autovermieter. Grund für das optische Minus ist der offizielle Ex-Dividenden-Tag.

Hohe Rendite für Vorzugsaktien

Für das abgelaufene Geschäftsjahr zahlt Sixt eine Dividende von 3,22 Euro je Vorzugsaktie. Bezogen auf den letzten Schlusskurs ergibt das eine Rendite von 6,51 Prozent. Anleger verrechnen diesen Betrag heute direkt mit dem Börsenkurs der Papiere.

Parallel dazu sorgt eine aktuelle Kaufempfehlung der Deutschen Bank für Aufmerksamkeit. Analyst Michael Kuhn hob das Kursziel für die Stammaktien auf 89 Euro an. Er begründet diesen Schritt mit einem soliden Start in das laufende Jahr.

Kostenstruktur im Wandel

Zwar steigen die Versicherungskosten für die Mietwagenflotte aktuell an. Im Gegenzug sinken jedoch die Haltungskosten pro Fahrzeug deutlich. Dieser Effekt entlastet die Bilanz spürbar.

In der Folge korrigierte die Bank ihre Prognose für das Vorsteuerergebnis 2026 um vier Prozent nach oben. Damit liegt die Erwartung der Analysten nun über dem allgemeinen Marktkonsens.

Die Aktie notierte am Mittwochabend bei 62,90 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnete der Titel ein Plus von 17,57 Prozent. Damit liegt das Papier nur noch knapp fünf Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch.

Die angehobene Gewinnprognose unterstreicht das Vertrauen in die operative Marge. Investoren fokussieren sich nun auf die kommenden Quartalsberichte, um die Nachhaltigkeit der gesunkenen Flottenkosten zu validieren.