Die Aktie des ehemaligen Schuhherstellers Allbirds erlebt einen weiteren Rückschlag. Am Donnerstag fiel der Kurs um 13,46 Prozent auf 4,21 US-Dollar. Das entspricht einem Minus von fast 30 Prozent binnen einer Woche.
Der Schuhhersteller Allbirds verkaufte seine Kernmarke im März für 39 Millionen US-Dollar. Mitte Juni folgte die Umbenennung in Smartbird. Das neue Geschäftsziel: KI-Infrastruktur und Cloud-Dienste.
Zweifel an der neuen Strategie
Die neue Chefin Nadia Carlsten kam von Amazon Web Services. Sie soll Smartbird auf „souveräne KI“-Kunden ausrichten. Ein neuer Firmensitz im Silicon Valley ist laut Carlsten denkbar. Allerdings: Konkrete Kundenaufträge oder eigene Rechenzentren gibt es bis heute nicht. Der Konzern hat noch keine Infrastruktur aufgebaut.
Das sorgt für Skepsis am Markt. Hinzu kommt: Die US-Wettbewerbsbehörde FTC warnt vor sogenanntem „AI-Washing“ – der Übertreibung eigener KI-Fähigkeiten zu Marketingzwecken.
Insider-Transaktionen und Kapitalbedarf
Um den Neustart zu finanzieren, stockte Smartbird sein Wandelanleihen-Programm auf 100 Millionen US-Dollar auf. Die Kassenlage ist angespannt: Nur 14,4 Millionen US-Dollar Cash stehen einem Nettoverlust von 76,1 Millionen US-Dollar in den letzten zwölf Monaten gegenüber.
Die jüngsten Insider-Meldungen zeigen zudem ein gemischtes Bild. Carlsten erhielt gut 1,5 Millionen Aktienoptionen, die zum Teil sofort ausgeübt werden können. Ein Formular über einen geplanten Aktienverkauf über knapp 30.000 Stück belastete die Stimmung zusätzlich.
Die annualisierte Volatilität der Aktie liegt bei 146 Prozent. Das zeigt, wie heftig die Kurse in beide Richtungen ausschlagen können. Der Börsenwert ist vom Höchststand im April bei 24,31 US-Dollar um über 80 Prozent gefallen. Bleibt der Ausverkauf an den Märkten für KI-Werte bestehen, dürfte der Druck auf Smartbird zunächst anhalten. Die nächsten Quartalszahlen könnten zeigen, ob die Wende Substanz gewinnt.
Allbirds-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Allbirds-Analyse vom 25. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Allbirds-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Allbirds-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 25. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Allbirds: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


