Grayscale veröffentlicht einen öffentlichen Bull-Case für Solana — ausgerechnet jetzt, während die wöchentlichen Technicals auf breiter Front Verkaufssignale liefern. Der Krypto-Asset-Manager sieht im rund 70-prozentigen Rückgang vom Allzeithoch bei 294,85 USD einen potenziell attraktiven Einstiegspunkt. Die Marktdaten erzählen eine andere Geschichte.
Grayscale gegen den Chart
Zach Pandl, Head of Research bei Grayscale, legte am 13. März sechs Argumente für ein Investment in Solana vor. Neben dem Bewertungsabschlag vom Allzeithoch nennt er regulatorische Klarheit bei Stablecoins und tokenisierten Assets als strukturellen Rückenwind — Produkte, die naturgemäß zu Hochdurchsatz-Netzwerken wie Solana tendieren. Staking-Erträge und ein diversifiziertes On-Chain-Ökosystem aus DeFi und DePIN ergänzen die institutionelle These.
Gleichzeitig zeigen die wöchentlichen Technicals ein klares Bild: 15 Indikatoren signalisieren Verkauf, nur zwei sprechen für Kauf. Alle relevanten gleitenden Durchschnitte — EMA10 bei 98,47 USD, SMA200 bei 103,70 USD, EMA200 bei 119,62 USD — liegen deutlich über dem aktuellen Kurs von rund 87 USD. Der RSI nähert sich mit einem Wert von rund 32 dem überverkauften Bereich, ohne ihn zu bestätigen.
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ETF-Zuflüsse trotz Kursschwäche
Trotz des anhaltenden Kursdrucks fließt institutionelles Kapital weiter in regulierte Solana-Produkte. Am 13. März verzeichneten US-amerikanische SOL-Spot-ETFs Nettozuflüsse von 7,60 Millionen USD — vollständig durch Bitwises BSOL. Die kumulierten Nettozuflüsse aller gelisteten Produkte liegen inzwischen bei knapp 969 Millionen USD.
Bemerkenswert: Im Februar verzeichneten SOL-ETFs durchgehend positive Wochenzuflüsse, während Bitcoin- und Ethereum-ETFs in der gleichen Periode Abflüsse hinnehmen mussten. In der Woche bis zum 26. Februar stiegen die Zuflüsse auf 43,13 Millionen USD — das Monatshoch.
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Alpenglow und das strukturelle Problem
Auf der Netzwerkseite steht das Alpenglow-Upgrade als bedeutendster kurzfristiger Katalysator an. Das bislang größte Kern-Software-Update soll im dritten Quartal 2026 auf dem Mainnet ausgerollt werden. Es ersetzt bestehende Konsenskomponenten und zielt darauf ab, die Transaktionsfinalisierung von rund 12 Sekunden auf etwa 150 Millisekunden zu verkürzen sowie die Blockkapazität um 25 Prozent zu steigern.
Das On-Chain-Bild bleibt unterdessen belastet. Der Zusammenbruch des Memecoin-Ökosystems — das den Kurs im Januar 2025 auf sein Allzeithoch getrieben hatte — hinterlässt Spuren. Der Hodler-Net-Position-Change, ein Maß für die Akkumulation langfristiger Wallets, fiel von 3,47 Millionen SOL Ende Januar auf nur noch 266.744 SOL am 26. Februar — ein Rückgang von 92 Prozent. Exchange-Flows und DEX-Aktivität bestätigen: Der Verkaufsdruck ist struktureller Natur.
Ob das Alpenglow-Upgrade und die wachsende institutionelle Infrastruktur — von Ripple Primes Zugang zu regulierten Nano-Futures bis hin zu Solmates geplantem Blockchain-Infrastrukturprojekt in Abu Dhabi — ausreichen, um diesen Trend umzukehren, wird sich spätestens mit dem Mainnet-Deployment im dritten Quartal 2026 zeigen.
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