SolarEdge hat heute reduzierte Umsatzerwartungen für das Schlussquartal 2026 vorgelegt. CEO Shuki Nir verwies dabei auf eine schwächere Nachfrage. Die Aktie verliert 14%.
Umsatzprognose unter dem Quartalsergebnis
Für das vierte Quartal 2026 erwartet SolarEdge einen Umsatz zwischen 245 Millionen $ und 275 Millionen $. Damit liegt die gesamte Prognosespanne unter dem heute gemeldeten Umsatz des vorangegangenen Quartals.
Im dritten Quartal 2026 erzielte das Unternehmen Erlöse von 326,1 Millionen $. Bei der Bruttomarge dieses Quartals verbuchte SolarEdge einen positiven Effekt von 36,0 Millionen $ aus IEEPA-Zollangelegenheiten.
Für das Schlussquartal 2026 stellt das Unternehmen eine Bruttomarge auf Nicht-GAAP-Basis zwischen 17% und 21% in Aussicht. Diese Kennzahl beruht auf einer von den US-Rechnungslegungsstandards abweichenden Berechnung.
Auch beim Wettbewerber Enphase Energy enttäuschte der Ausblick die Erwartungen: Medienberichten zufolge lag dessen Umsatzprognose für das vierte Quartal 2026 unter dem Analystenkonsens. Die am 27. Oktober berichtete Prognose reichte von 225 Millionen $ bis 255 Millionen $. Analysten hatten mit etwa 300,5 Millionen $ gerechnet. Der Bericht nannte den Ausblick als Auslöser eines Ausverkaufs bei Solaraktien, der auch SolarEdge erfasste.
Technologie für KI-Infrastruktur vorgestellt
Abseits der Quartalszahlen präsentierte SolarEdge am 13. Oktober eine Stromversorgungstechnologie für KI-Rechenzentren. Das Unternehmen zeigte sie beim NVIDIA AI Factory MGX Ecosystem Showcase im Rahmen des OCP Global Summit.
Die vorgestellte Technologie wandelt Mittelspannungswechselstrom in 800-Volt-Gleichstrom um. Nach Unternehmensangaben treibt SolarEdge damit eine Architektur für KI-Infrastruktur voran, die vom Stromnetz bis zum Serverrack reicht.
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