Gleich fünf Führungskräfte von Solid Biosciences haben am 4. Februar 2026 Aktien im Gesamtwert von knapp 600.000 Dollar verkauft. CEO Alexander Cumbo führte die Verkaufswelle mit 48.913 Aktien im Wert von 315.092 Dollar an. Zeitgleich trennten sich Chief Medical Officer Gabriel Brooks (81.271 Dollar), Chief Regulatory Officer Jessie Hanrahan (79.544 Dollar), Chief Technology Officer Paul Herzich (70.248 Dollar) und Director Ilan Ganot (46.413 Dollar) von ihren Anteilen.
Die Verkäufe erfolgten zu Kursen zwischen 6,28 und 6,60 Dollar – die Aktie notiert aktuell bei 6,52 Dollar. Laut SEC-Unterlagen dienten die Transaktionen ausschließlich zur Deckung von Steuerverbindlichkeiten aus der Ausübung von Restricted Stock Units. Alle Verkäufe wurden über vorab eingerichtete automatische Verkaufsanweisungen abgewickelt, die bereits im August 2025 aktiviert wurden.
Routinetransaktionen mit Automatismus
Die konzentrierten Verkäufe sind keineswegs als diskretionäre Entscheidungen der Manager zu werten. Vielmehr handelt es sich um standardisierte Sell-to-Cover-Transaktionen, die automatisch bei der Ausübung von Mitarbeiteraktien greifen. CEO Cumbo behält nach dem Verkauf immer noch 222.018 Aktien, Chief Medical Officer Brooks 84.092 Anteile. Director Ganot verfügt direkt über 99.297 Aktien und kontrolliert indirekt weitere 44.665 Aktien über Trusts und Familienbesitz.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Solid Biosciences?
Die Marktkapitalisierung des Biotech-Unternehmens liegt bei rund 508 Millionen Dollar. Mit einer Fünfjahres-Beta von 2,65 zeigt die Aktie deutlich überdurchschnittliche Volatilität – typisch für Biotech-Werte im klinischen Stadium.
Positive Pipeline-Entwicklung
Abseits der Insider-Transaktionen verzeichnet Solid Biosciences Fortschritte bei seinen Gentherapie-Programmen. In der Phase-1/2-Studie INSPIRE DUCHENNE zur Behandlung der Duchenne-Muskeldystrophie wurden bereits 33 Teilnehmer dosiert. Die SGT-003-Therapie wird nach Unternehmensangaben gut vertragen, signifikante Nebenwirkungen blieben bisher aus.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Solid Biosciences?
Für die Friedreich-Ataxie erhielt die Gentherapie SGT-212 von der FDA die Orphan-Drug-Designation. Der erste Patient wurde in der Phase-1b-FALCON-Studie bereits behandelt, die einen dualen Verabreichungsweg zur Behandlung verschiedener Krankheitsmanifestationen nutzt. Analysehaus Citizens bestätigt seine Market-Outperform-Einschätzung und hebt das proprietäre Kapsid sowie das einzigartige Dystrophin als Wettbewerbsvorteile hervor.
Am 6. März 2026 stehen die Quartalszahlen an. Die Aktie hat im vergangenen Jahr 126 Prozent zugelegt – allerdings verbrennt das Unternehmen weiterhin zügig Cash. Die Balance Sheet weist zwar mehr Barmittel als Schulden auf, doch die Finanzierung der klinischen Programme bleibt eine zentrale Herausforderung.
Solid Biosciences-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Solid Biosciences-Analyse vom 7. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Solid Biosciences-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Solid Biosciences-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Solid Biosciences: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


