Southern Aktie: Starker Umsatz versöhnt

Der US-Energieversorger Southern legt im vierten Quartal 2025 überraschend starke Umsatzzahlen vor und gibt eine optimistische Gewinnprognose für 2026 ab.

Southern Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz übertrifft Erwartungen um 600 Millionen Dollar
  • Gewinn je Aktie verfehlt leicht die Analystenschätzung
  • Starkes Wachstum bei Großhandels- und Gewerbekunden
  • Optimistische Gewinnprognose für das laufende Jahr

Southern hat am Donnerstag Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die Reaktion der Anleger fiel positiv aus. Die Aktie des Energieversorgers legte im vorbörslichen Handel um 2,47 Prozent zu. Der Grund: Während der Gewinn je Aktie die Erwartungen verfehlte, überraschte das Unternehmen mit einem deutlichen Umsatzsprung.

Der bereinigte Gewinn belief sich auf 0,55 Dollar je Aktie und lag damit zwei Cent unter der Analystenschätzung von 0,57 Dollar. Beim Umsatz sah es anders aus: Mit 7,0 Milliarden Dollar übertraf Southern die Konsenserwartung von 6,4 Milliarden Dollar klar. Das entspricht einem Anstieg von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Wachstum bei Großkunden treibt Erlöse

Die Umsatzentwicklung profitierte vor allem vom Geschäft mit gewerblichen Kunden. Die kommerziellen Stromverkäufe wuchsen um 3,0 Prozent, während die Großhandelserlöse sogar um 14,5 Prozent zulegten. Insgesamt stiegen die Stromverkäufe im Einzelhandel um 1,7 Prozent.

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Für das Gesamtjahr 2025 meldete Southern einen bereinigten Gewinn von 4,30 Dollar je Aktie – ein Plus gegenüber 4,05 Dollar im Jahr 2024. Der Jahresumsatz kletterte um 10,6 Prozent auf 29,6 Milliarden Dollar, nach 26,7 Milliarden Dollar im Vorjahr. CEO Chris Womack sprach von einem „herausragenden und transformativen Jahr“.

Optimistischer Ausblick für 2026

Southern hält den Wachstumskurs: Für das laufende Geschäftsjahr 2026 stellte das Unternehmen einen Gewinn zwischen 4,50 und 4,60 Dollar je Aktie in Aussicht. Diese Prognose deckt sich mit der durchschnittlichen Analystenschätzung von 4,56 Dollar.

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Der bereinigte Gewinn schloss dabei mehrere Sondereffekte aus, darunter eine Belastung von 90 Millionen Dollar nach Steuern für beschleunigte Abschreibungen bei Windkraftanlagen sowie einen Verlust von 92 Millionen Dollar aus der Schuldentilgung. Diese Bereinigungen verschleiern allerdings nicht, dass das operative Ergebnis hinter den Prognosen zurückblieb.

Dennoch scheinen Investoren die Kombination aus kräftigem Umsatzwachstum und positivem Ausblick höher zu gewichten als die Gewinnlücke. Der Energieversorger, der rund neun Millionen Kunden im Südosten der USA beliefert, profitiert von steigender Stromnachfrage – ein Trend, der sich offenbar fortsetzen dürfte.

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