Die Aktie von SS&C Technologies legte am Mittwoch im nachbörslichen Handel um 4 Prozent zu und erreichte 75,65 Dollar. Der Grund: Der Softwareanbieter für die Finanzindustrie übertraf im vierten Quartal 2025 die Erwartungen der Analysten deutlich – und stellte für 2026 eine optimistische Prognose auf.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,69 Dollar und damit klar über der Konsensschätzung von 1,61 Dollar. Auch beim Umsatz überraschte SS&C positiv: 1,65 Milliarden Dollar bedeuteten ein Plus von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und lagen über den erwarteten 1,62 Milliarden Dollar.
Solide Geschäftsentwicklung über alle Segmente
Besonders stark entwickelte sich das Segment GlobeOp, das für die Verwaltung alternativer Investments zuständig ist. Hier verzeichnete SS&C ein organisches Wachstum von 9,2 Prozent im Gesamtjahr 2025. Auch die Sparte Global Investor & Distribution Solutions (GIDS) legte kräftig zu – mit 7,1 Prozent über das Jahr und sogar 13,2 Prozent im Schlussquartal.
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Die bereinigte operative Marge verbesserte sich auf 38,3 Prozent, verglichen mit 38,0 Prozent im Vorjahresquartal. Das bereinigte EBITDA stieg um 8,7 Prozent auf 651 Millionen Dollar. Einen besonders starken Eindruck hinterließ der operative Cashflow: Dieser kletterte im Gesamtjahr 2025 um 25,7 Prozent auf 1,74 Milliarden Dollar.
Zuversichtliche Prognose für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet SS&C mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 6,70 und 7,02 Dollar – was am Mittelpunkt ein Wachstum von rund 12 Prozent bedeuten würde. Beim Umsatz peilt das Unternehmen 6,65 bis 6,81 Milliarden Dollar an, was einem organischen Wachstum von etwa 5,1 Prozent entspricht.
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Bereits für das erste Quartal 2026 gibt sich Konzernchef Bill Stone optimistisch: Der Umsatz soll zwischen 1,61 und 1,65 Milliarden Dollar liegen, beim bereinigten Ergebnis je Aktie werden 1,62 bis 1,68 Dollar erwartet. Beide Werte liegen über den Analystenprognosen.
SS&C nutzte die starke Cashgenerierung auch zur Aktienrückkäufen: Im vierten Quartal flossen 318,7 Millionen Dollar in den Rückkauf von 3,7 Millionen Aktien. Im Gesamtjahr 2025 kaufte das Unternehmen für über eine Milliarde Dollar eigene Anteile zurück – durchschnittlich zu 84,12 Dollar je Aktie. Gleichzeitig reduzierte SS&C die Nettoverschuldung und hielt die Leverage-Ratio bei 2,80.
Die Zahlen unterstreichen: SS&C hat die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen – und dürfte damit das Vertrauen der Anleger weiter gestärkt haben.
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