Die Aktie von Standard Lithium hat am Freitag spürbar nachgegeben. Der Kurs verlor 3,4 Prozent und ging bei 1,54 Euro aus dem Handel. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursrückgang damit auf 61 Prozent. Die jüngste Bewegung führte das Papier exakt auf das Niveau seines 52-Wochen-Tiefs.
Die Kursverluste vollzogen sich in einem anhaltend schwachen Marktumfeld für den gesamten Lithiumsektor. Medienberichten zufolge sanken die Preise für Lithiumkarbonat in der Woche bis zum 2. Oktober um 7,8 Prozent. Der Batterierohstoff gehörte damit im Wochenvergleich zu den Rohstoffwerten mit den deutlichsten Einbußen an den internationalen Märkten.
Zeitplan für South West Arkansas bekräftigt
Trotz des herausfordernden Umfelds bei den Rohstoffpreisen hält das Management an seiner operativen Zeitplanung fest. Auf der Investorenkonferenz Lytham Partners Fall 2026 am Dienstag bestätigte Standard Lithium die Zielmarken für das firmeneigene Vorhaben South West Arkansas.
Das Unternehmen strebt für dieses Projekt weiterhin eine endgültige Investitionsentscheidung bis zum Ende des Jahres 2026 an. Die Aufnahme der ersten kommerziellen Produktion ist nach Angaben der Gesellschaft unverändert für das Jahr 2029 vorgesehen.
Abnahmevereinbarungen für Smackover Lithium
Wichtige Weichenstellungen gab es bei der künftigen Vermarktung der geplanten Produktionsmengen. Vor gut einer Woche passte Smackover Lithium, die gemeinsame Partnerschaft von Standard Lithium und Equinor, den bestehenden Abnahmevertrag mit dem Handelshaus Trafigura an. Das verbindliche Abkommen ist auf eine Laufzeit von zehn Jahren ausgelegt.
Durch die Anpassung erhält Smackover Lithium das Recht, Trafigura mit jährlich bis zu 4.000 zusätzlichen Tonnen batterietauglichem Lithiumkarbonat zu beliefern. Das gesamte mögliche Lieferkontingent an das Handelshaus Trafigura steigt dadurch auf bis zu 12.000 Tonnen pro Jahr an.
Gemeinsam mit der Vereinbarung mit LG Energy Solution über jährlich 8.000 Tonnen belaufen sich die potenziellen Abnahmeverpflichtungen auf 20.000 Tonnen pro Jahr. Auch für dieses Partnerschaftsprojekt peilen die Partner eine finale Investitionsentscheidung im weiteren Verlauf des Jahres 2026 an. Als Zielmarke für den Beginn der kommerziellen Förderung gilt ebenfalls das Jahr 2029.
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