Standard Lithium plant für die erste Phase des Projekts South West Arkansas eine jährliche Kapazität von 22.500 Tonnen. Medienberichten von gestern zufolge strebt das Unternehmen den Baubeginn im ersten Quartal 2027 an. Die Berichterstattung ordnet das Vorhaben in das Potenzial der Smackover-Formation als künftige Lithiumquelle für die USA ein.

Finanzierung und Investitionsentscheidung als Voraussetzungen

Standard Lithium und Equinor verfolgen bei South West Arkansas ein Projekt mit einem Volumen von 1,45 Milliarden $. Die vor über einem Monat bekräftigte Planung sieht eine endgültige Investitionsentscheidung zum Jahresende vor. Der angestrebte Baustart steht dabei unter dem Vorbehalt dieser Entscheidung und der Finanzierung.

Medienberichten vom Dienstag zufolge ist die technische Prüfung im Wesentlichen abgeschlossen, während die Finanzierungsgespräche weiterlaufen. Für den Produktionsbeginn nennen die Partner das Jahr 2029 als Ziel. Auch dieser Zeitplan bleibt von der Investitionsentscheidung und der Finanzierung abhängig.

Die Aktie legte am Freitag um 5,4% auf 1,29 € zu.

Abnahmezusagen für die geplante Produktion

Zum vertraglichen Rahmen des Vorhabens gehört die vor gut drei Wochen geänderte bindende Abnahmevereinbarung mit Trafigura. Vertragspartner ist Smackover Lithium, das Gemeinschaftsunternehmen von Standard Lithium und Equinor. Medienberichten zufolge belaufen sich die Abnahmezusagen für das Projekt insgesamt auf ungefähr 20.000 metrische Tonnen.

Diese Zusagen beziehen sich auf die geplante Produktion in South West Arkansas; die genannte Kapazität beschreibt den vorgesehenen jährlichen Umfang der ersten Projektphase. Der Bericht über die Vertragsänderung nennt damit sowohl den Umfang der Abnahmezusagen als auch die geplante Jahreskapazität. Für die Umsetzung des Projekts führen die Partner weiterhin die Finanzierung und die endgültige Investitionsentscheidung als Voraussetzungen an.