Standard Lithium hatte bei der Vorlage seiner Quartalszahlen am 10. August das Ziel bekräftigt, die endgültige Investitionsentscheidung für das SWA-Projekt im weiteren Verlauf von 2026 zu treffen. Zum damaligen Halbjahresende verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von US$137,3 Millionen.

Investitionsziel und finanzielle Ausgangslage

Die im August veröffentlichten Ergebnisse betrafen das zweite Quartal 2026 sowie den Zeitraum der ersten sechs Monate. Das Unternehmen bezifferte sein Betriebskapital zum 30. Juni auf US$137,1 Millionen. Die angestrebte Investitionsentscheidung für SWA war dabei als Ziel formuliert.

Daneben steht die vor gut zwei Wochen eingereichte vorläufige Wirtschaftlichkeitsbewertung für das Franklin-Projekt in Osttexas. Standard Lithium entwickelt dieses Vorhaben gemeinsam mit Equinor. Die positiv ausgefallene Studie beschreibt eine mögliche jährliche Kapazität von bis zu 70.000 Tonnen Lithiumcarbonat in Batteriequalität.

Für Franklin legt die Modellrechnung eine Betriebsdauer von 20 Jahren zugrunde. Den prognostizierten Kapitalwert vor Steuern und ohne Berücksichtigung einer Fremdfinanzierung beziffert sie auf US$5,9 Milliarden. Diese Bewertung ist Bestandteil der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie für das gemeinsam mit Equinor entwickelte Projekt.

Weiterer Prüfschritt für Franklin

Als nächsten Schritt empfiehlt der technische Bericht eine vorläufige Machbarkeitsstudie. Die genannte Produktionskapazität ist damit eine Planungsgröße der Wirtschaftlichkeitsbewertung; auch die Betriebsdauer und der Kapitalwert beruhen auf deren Modellrechnung.

Die Aktie steigt heute um 2,1%. Sie notiert dabei bei 1,32 €.

Als nächster angekündigter Termin steht die Teilnahme an der Morgan Stanley Global Chemicals, Agriculture & Packaging Conference in Boston an. Die Veranstaltung findet am 10. und 11. November statt.