Star Copper meldet einen operativen Meilenstein in British Columbia. Das Unternehmen hat die erste Phase seines Bohrprogramms 2026 abgeschlossen. In allen drei vorrangigen Zielen stießen die Geologen auf sichtbare Kupfermineralisierungen.

Regionales Modell auf dem Prüfstand

Das Explorationsteam validiert derzeit ein neues regionales Modell im berühmten Golden Triangle. Bisher galten Funde in der Region oft als isoliert. Die aktuellen Bohrungen sollen beweisen, dass die Zonen Star East, Star North und Copper Creek ein großes, zusammenhängendes System bilden. Die Gesteinsproben liegen bereits zur Analyse im Labor. In wenigen Wochen wird sich zeigen, ob die optischen Funde auch wirtschaftlich lohnende Gehalte liefern.

Parallel dazu hat Star Copper ein zweites Bohrgerät mobilisiert. Damit will der Miner das 15.000 Meter umfassende Programm beschleunigen. Das Ziel ist die nordöstliche Erweiterung der Hauptzone Star Main. Historische Daten stützen diese Strategie. Eine frühere Bohrung lieferte bereits 269 Meter mit 0,42 Prozent Kupfer sowie Goldanteile. CEO Darryl Jones sieht das System nach Nordosten weiterhin als offen an.

Stabilisierung nach dem Jahrestief

An der Börse sorgten die Nachrichten für eine erste Stabilisierung. Die Aktie stieg zuletzt auf 0,5280 Euro. Damit erholt sich der Kurs um knapp neun Prozent von seinem jüngsten Jahrestief. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 39,0. Das deutet darauf hin, dass die Aktie den extrem überverkauften Bereich allmählich verlässt.

Das Bohrprogramm für das laufende Jahr ist vollständig finanziert. Nun liegt der Fokus auf den Geochemikern. Die kommenden Analysewerte entscheiden darüber, ob Star Copper ein wirtschaftlich tragfähiges Kupfer-Gold-Projekt im Distrikt-Maßstab nachweisen kann.