Star Copper strebt für das erste Quartal 2027 eine mögliche erste Ressourcenschätzung für das Star-Projekt an. Das Unternehmen hat am Dienstag den Abschluss seines Explorationsprogramms gemeldet; die Laborergebnisse der Bohrungen stehen noch aus. Die Aktie legte gestern um 2,2% zu.

Bohrkampagne erweitert das untersuchte System

Nach Unternehmensangaben war die abgeschlossene Kampagne die bislang größte in der Geschichte des Star-Projekts. Star Copper brachte insgesamt 10.419 Bohrmeter nieder, verteilt auf 28 Bohrlöcher. Das Programm umfasste neben den Bohrarbeiten auch geophysikalische Untersuchungen.

Diese erstreckten sich über 37 Linienkilometer und nutzten dreidimensionale Verfahren der induzierten Polarisation sowie magnetotellurische Messungen. Die geophysikalischen Arbeiten gehörten damit ebenso zum abgeschlossenen Explorationsprogramm wie die Untersuchung des Untergrunds durch Bohrungen.

Nach Angaben von Star Copper erweiterten die Bohrungen das System Star Main in den untersuchten Richtungen. In tieferen Bohrlöchern im westlichen Bereich protokollierte das Unternehmen sichtbare Kupfersulfide; die zugehörigen Analyseergebnisse stehen allerdings noch aus.

Über die angestrebte erste Ressourcenschätzung hinaus nennt Star Copper einen weiteren Bewertungsschritt: Für das vierte Quartal 2027 zielt das Unternehmen auf eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsbewertung, eine sogenannte PEA. Beide Termine beschreibt Star Copper als Ziele.

Kupfermarkt mit wechselnden Impulsen

Im Branchenumfeld berichtete die International Copper Association Australia am Donnerstag von einer Erholung des Kupferpreises, die die Wochenverluste wettgemacht habe. Als Unterstützung nannte sie eine Erholung von KI-Aktien und stärkere Käufe aus China. Ein festerer US-Dollar habe die Gewinne zugleich begrenzt.

Reuters berichtete gestern dagegen über nachgebende Kupferpreise. Die Nachrichtenagentur verwies dabei auf Sorgen um die Nachfrage im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz sowie auf hohe Lagerbestände in den USA.