Die Kaffeekette aus Seattle legte am Mittwoch Zahlen vor – und die kamen bei Anlegern richtig gut an. Im vorbörslichen Handel an der Nasdaq schoss der Titel um über 7 Prozent nach oben und notierte zeitweise bei 104,66 US-Dollar. Der Grund? Ein Umsatzsprung, der die Erwartungen der Analysten deutlich übertraf.
Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterten die Erlöse von 9,39 auf 9,91 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 5,5 Prozent. Die Wall Street hatte lediglich mit 9,65 Milliarden US-Dollar gerechnet. CEO Brian Niccol zeigte sich zufrieden: Die „Back to Starbucks“-Strategie funktioniere nicht nur, sondern liege sogar vor dem Zeitplan. Mehr Kunden würden die Filialen häufiger besuchen – ein klares Signal, dass die Trendwende gelingen könnte.
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Gewinn unter Druck – aber Ausblick überzeugt
Allerdings gibt es auch eine Kehrseite: Der Gewinn je Aktie sackte von 0,69 auf 0,56 US-Dollar ab. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis bei 0,56 US-Dollar, knapp über den Analystenschätzungen von 0,585 US-Dollar. Unter dem Strich blieben nur noch 293,3 Millionen US-Dollar hängen – im Vorjahr waren es noch 780,8 Millionen gewesen.
Doch die Investoren schauen nach vorn. Für das Gesamtjahr 2026 peilt das Management einen bereinigten Gewinn zwischen 2,15 und 2,40 US-Dollar je Aktie an. Das deckt sich ziemlich genau mit dem Konsens von 2,35 US-Dollar. Beim Umsatz rechnet Starbucks mit einem Wachstum von mindestens 3 Prozent – sowohl global als auch in den USA sollen die vergleichbaren Filialerlöse um diesen Wert zulegen.
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Expansion geht weiter
Gleichzeitig plant die Kette, das Netz auszubauen. Zwischen 600 und 650 neue Filialen sollen 2026 weltweit eröffnet werden – sowohl eigene als auch über Franchise-Partner. Und auch für die Aktionäre gibt es etwas: Am 27. Februar wird eine Quartalsdividende von 0,62 US-Dollar je Aktie ausgezahlt.
Bleibt die Frage: Ist der Kurssprung nur eine Momentaufnahme oder der Beginn einer echten Erholung? Die Zahlen deuten darauf hin, dass Niccols Strategie Früchte trägt. Wenn es gelingt, die Kundenfrequenz weiter zu steigern und gleichzeitig die Margen zu stabilisieren, könnte die Aktie noch Luft nach oben haben.
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