Der Autobauer zieht die Reißleine bei seinen Plug-in-Hybriden in Nordamerika. Ab dem Modelljahr 2026 werden der Jeep Wrangler, der Jeep Grand Cherokee und die Chrysler Pacifica nicht mehr als Plug-in-Versionen angeboten. Eine bemerkenswerte Kehrtwende für einen Konzern, der diese Modelle jahrelang als Verkaufsschlager bewarb.
Die offizielle Begründung: schwache Nachfrage. Kunden bevorzugen offenbar klassische Hybride, die keine Ladeinfrastruktur benötigen. Doch hinter der Entscheidung steckt mehr als nur das Kaufverhalten der Kundschaft.
Qualitätsprobleme belasten das Image
Ein Rückruf von rund 375.000 Jeep-Plug-in-Hybriden im vergangenen Jahr dürfte dem Vertrauen in die Technologie nicht gerade zuträglich gewesen sein. Batterieausfälle und Brandgefahr – zwei Schlagworte, die kein Hersteller gerne mit seinen Fahrzeugen in Verbindung sieht. Die technischen Schwierigkeiten trafen auf einen ohnehin skeptischen Markt.
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Hinzu kommt die politische Großwetterlage: Unter Präsident Trump werden die strengen Kraftstoffverbrauchs-Vorschriften aufgeweicht. Stellantis nutzte die Plug-in-Hybride bisher geschickt, um die Emissionen seiner PS-starken V8-Modelle auszugleichen und die bundesweiten Standards zu erfüllen. Diese regulatorische Krücke wird nun weniger wichtig.
Italienisches Sorgenkind
Während der Konzern in Nordamerika seine Elektrifizierungsstrategie neu justiert, kämpft er in seiner italienischen Heimat mit ganz anderen Problemen. Die Produktion im Land erreichte nach Gewerkschaftsangaben 2024 einen historischen Tiefstand. Von der politisch ausgerufenen Zielmarke einer Million Stellantis-Fahrzeuge jährlich in Italien ist das Unternehmen meilenweit entfernt.
Die neue Ausrichtung setzt künftig auf klassische Hybride und Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerung. Ob diese Modelle am Markt erfolgreicher sein werden als die nun gestrichenen Plug-in-Varianten? Der Rückzug jedenfalls sendet ein klares Signal: Der Weg zur Elektrifizierung verläuft holpriger als gedacht.
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