STMicroelectronics hat am 29. Januar 2026 die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die fielen durchwachsen aus. Der Gewinn je Aktie rutschte auf nur 0,11 US-Dollar ab, während Analysten mit 0,28 US-Dollar gerechnet hatten. Ein Minus von über 60 Prozent gegenüber der Prognose. Beim Umsatz sah es hingegen besser aus: Mit 3,33 Milliarden US-Dollar lag der Halbleiterkonzern leicht über den erwarteten 3,29 Milliarden. Die Reaktion der Börse? Die Aktie legte im vorbörslichen Handel um 2,7 Prozent auf 31,15 US-Dollar zu. Wie passt das zusammen?
Rückkehr zum Wachstum – aber zu welchem Preis?
Immerhin markierte das vierte Quartal die Rückkehr zu einem Jahr-über-Jahr-Wachstum, wenn auch nur marginal mit plus 0,2 Prozent. Das Gesamtjahr 2025 hingegen fiel ernüchternd aus: Der Umsatz sank um 11,1 Prozent auf 11,8 Milliarden US-Dollar. Die Bruttomarge schrumpfte von 39,3 Prozent im Vorjahr auf nur noch 33,9 Prozent. Der Grund? Vor allem der schwächelnde Automobilbereich sowie industrielle Anwendungen drückten auf die Zahlen. Hinzu kamen ungenutzte Kapazitäten und ein weniger vorteilhafter Produktmix.
Positiv zu werten war die Bruttomarge im vierten Quartal von 35,2 Prozent, die über der Prognose lag. Auch der freie Cashflow blieb mit 265 Millionen US-Dollar im Plus – trotz Investitionen von 1,79 Milliarden US-Dollar. Die Netto-Finanzposition stand Ende Dezember bei soliden 2,79 Milliarden US-Dollar.
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Warum Anleger optimistisch bleiben
CEO Jean-Marc Chery zeigte sich trotz der schwachen Zahlen zuversichtlich. „Wir sind überzeugt, dass wir im nächsten Jahr organisch wachsen können“, erklärte er im Earnings Call. Das Unternehmen rechnet damit, dass die Lagerbestände – sowohl in der eigenen Bilanz als auch im Handel – bis Ende des zweiten Quartals 2026 normalisiert sein werden. Das dürfte den Druck auf die Margen reduzieren.
Für das erste Quartal 2026 peilt STMicroelectronics einen Umsatz von 3,04 Milliarden US-Dollar an – ein sequenzieller Rückgang von 8,7 Prozent. Die Bruttomarge soll bei etwa 33,7 Prozent liegen, belastet durch Unterauslastungskosten von rund 220 Basispunkten. Doch das Unternehmen betont: Dies sei der Tiefpunkt des Jahres. Ab dem zweiten Quartal soll es aufwärts gehen.
Wachstumstreiber in Sicht?
STMicroelectronics setzt auf mehrere strategische Hebel. Im Automobilbereich will der Konzern von Fortschritten bei ADAS-Programmen profitieren. Nach einem schwierigen Jahr 2025 soll auch das Geschäft mit Siliziumkarbid-Leistungshalbleitern wieder anziehen – bis 2027 sollen die Umsätze das Niveau von 2024 erreichen. Im Industriebereich läuft das Geschäft mit Mikrocontrollern rund: Bis 2027 will man den historischen Marktanteil von 23 Prozent zurückerobern.
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Ein besonderer Fokus liegt auf Rechenzentren und KI-Infrastruktur. STMicroelectronics rechnet damit, vor 2030 eine Milliarde US-Dollar Umsatz in diesem Segment zu erzielen – bereits 2026 sollen es 500 Millionen sein. Auch das Geschäft mit optischen Verbindungen für Cloud-Infrastrukturen und Satellitenkommunikation soll stark wachsen. Im vierten Quartal legte der Bereich Kommunikationstechnik und Computerperipherie bereits um 23 Prozent im Jahresvergleich zu.
Investitionen und Umstrukturierung
Für 2026 plant das Unternehmen Investitionen zwischen 2,0 und 2,2 Milliarden US-Dollar. Ein Teil davon fließt in die Umstrukturierung der Produktionskapazitäten: STMicroelectronics reduziert veraltete Fertigungslinien und verlagert die Produktion auf modernere 200-Millimeter- und 300-Millimeter-Anlagen. Die Effizienzgewinne sollen allerdings erst ab 2027 spürbar werden.
Die Anleger scheinen trotz der enttäuschenden Quartalszahlen auf die Erholungsstory zu setzen. Die Aktie notiert nur noch knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 33,47 US-Dollar – und hat in den vergangenen zwölf Monaten um fast 35 Prozent zugelegt. Bleibt abzuwarten, ob sich die Zuversicht des Managements in den kommenden Quartalen bestätigt.
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