Strategy treibt seine Bitcoin-Strategie weiter voran – und zeigt damit, wie stark das Unternehmen inzwischen als Finanzkonstrukt rund um die Kryptowährung funktioniert. Die jüngste Meldung ist mehr als nur „noch ein Kauf“: Sie hängt direkt mit neuen Aktien, einer angehobenen Vorzugsdividende und der Kursreaktion zusammen. Was steckt hinter diesem wiederkehrenden Muster?
Nächster Kauf – neues Rekordniveau bei Beständen
Das Unternehmen hat zwischen dem 23. Februar und dem 1. März weitere 3.015 Bitcoin für rund 204,1 Millionen US-Dollar gekauft, im Schnitt zu etwa 67.700 US-Dollar je Coin. Es ist bereits der 101. Bitcoin-Kauf in der Historie – und laut Unternehmensangaben die zehnte wöchentliche Akquisition in Folge.
Damit steigt der Gesamtbestand auf 720.737 Bitcoin. Gemessen an der langfristig auf 21 Millionen begrenzten Gesamtmenge entspricht das mehr als 3,4% der maximalen Bitcoin-„Endmenge“. Strategy bleibt damit der größte börsennotierte Unternehmenshalter von Bitcoin.
Neue Aktien als Treibstoff – und strukturelle Verwässerung
Finanziert wurde der jüngste Zukauf über Aktienplatzierungen. Laut Einreichung verkaufte Strategy sowohl Stammaktien (Class A) als auch Vorzugsaktien der Serie „Variable Rate Series A Perpetual Stretch Preferred Stock“ (Ticker: STRC). Aus dem Verkauf der Stammaktien flossen netto 229,9 Millionen US-Dollar zu; aus STRC kamen nach Kosten weitere 7,1 Millionen US-Dollar.
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Der zentrale Punkt: Strategy unterscheidet sich damit strukturell deutlich von einem direkten Bitcoin-Investment oder einem Spot-ETF. Der Hebel entsteht über die Kapitalstruktur – unter anderem über rund 8,2 Milliarden US-Dollar an Wandelanleihen sowie mehrere Vorzugsaktien-Serien, die gezielt zur Finanzierung weiterer Bitcoin-Käufe genutzt werden. Verwässerung ist damit kein Nebeneffekt, sondern Teil des Systems.
Dividende rauf, Kurs volatil – Bitcoin bleibt der Taktgeber
Parallel zur Kaufmeldung hob Strategy die Dividendenrate auf STRC von 11,25% auf 11,50% p.a. an, wirksam für monatliche Perioden ab dem 1. März 2026. Es ist bereits die siebte Anhebung seit Juli 2025. Zudem wurde ein Cash-Puffer von 2,25 Milliarden US-Dollar aufgebaut, um Dividenden über mehr als 2,5 Jahre zahlen zu können, ohne Bitcoin verkaufen zu müssen.
An der Börse bleibt die Aktie vor allem ein „Hebel“ auf die Stimmung im Kryptomarkt. Verstärkt wurde eine Aufwärtsbewegung zuletzt vermutlich auch durch Eindeckungen: Rund 14% des frei handelbaren Bestands waren laut Artikel leerverkauft, was Kursanstiege zusätzlich beschleunigen kann.
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Aus den bereitgestellten Kursdaten ergibt sich: Trotz des heutigen Plus von 2,36% notiert die Aktie seit Jahresbeginn mit -12,85% im Minus – und liegt weiterhin rund 70% unter dem 52‑Wochen-Hoch.
Im Blick bleibt außerdem die Bilanzwirkung: Da Bitcoin-Kursbewegungen unter Fair-Value-Bilanzierung direkt durch die Gewinn- und Verlustrechnung laufen, dominieren bei Rücksetzern schnell große, nicht zahlungswirksame Buchverluste die Schlagzeilen – so wie der ausgewiesene Q4‑Verlust von 12,4 Milliarden US-Dollar.
Die Schlagzahl dürfte hoch bleiben: Laut Unternehmen waren zum 1. Februar 2026 im „At-the-market“-Programm noch 8,1 Milliarden US-Dollar Kapazität übrig – ein Hinweis darauf, dass weitere Käufe samt neuer Aktienemissionen kurzfristig eher die Regel als die Ausnahme bleiben.
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