Strategy baut seine Finanzierungsmaschine weiter aus — und stellt dabei die Weichen für noch mehr Kapitalzufluss. Der Konzern hat einen Proxy-Antrag eingereicht, der halbmonatliche Dividendenzahlungen auf seine STRC-Vorzugsaktien ermöglichen würde. Der jährliche Zinssatz von 11,5 Prozent bleibt unverändert. Nur der Rhythmus ändert sich.
STRC als Fundament der Bitcoin-Strategie
Executive Chairman Michael Saylor begründet den Schritt mit dem Ziel, „Preis zu stabilisieren, Zyklik zu dämpfen, Liquidität zu fördern und Nachfrage zu steigern.“ Das ausstehende Nominalvolumen der STRC-Reihe liegt bereits bei 6,4 Milliarden Dollar. Erste halbmonatliche Zahlung wäre der 15. Juli.
Das Instrument ist längst mehr als ein Finanzierungsvehikel. Zwischen dem 6. und 12. April verkaufte Strategy über zehn Millionen STRC-Anteile und erlöste rund eine Milliarde Dollar netto — ausschließlich über dieses Instrument. Keine einzige MSTR-Stammaktie wurde in diesem Zeitraum ausgegeben.
Das Ergebnis: Der sogenannte BTC Yield liegt seit Jahresbeginn bei 5,6 Prozent. Jede MSTR-Aktie repräsentiert damit 5,6 Prozent mehr Bitcoin als noch am 1. Januar 2026 — ohne dass Stammaktionäre einen Cent zugeschossen haben.
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Institutionelle Nachfrage auf Rekordniveau
STRC zieht zunehmend institutionelles Kapital an. An einem einzelnen Handelstag wurden 1,6 Milliarden Dollar umgesetzt — ein Rekord. Mutual Funds und ETFs von Capital Group, BlackRock, Fidelity und VanEck halten zusammen mehr als 591 Millionen Dollar allein in STRC.
Hinzu kommt ein wachsendes On-Chain-Ökosystem. Knapp 200 Millionen Dollar des Instruments wurden auf Ethereum tokenisiert, rund 100 Millionen Dollar davon handeln aktiv auf der DeFi-Plattform Pendle.
Bitcoin-Treasury nähert sich der Million
Der Kaufdruck schlägt sich direkt in der Bilanz nieder. Strategy hält laut 8-K-Meldung vom 13. April 780.897 Bitcoin — erworben für kumuliert 59 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 75.577 Dollar je Coin. Das entspricht rund 3,9 Prozent des gesamten umlaufenden Angebots.
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Für Q1 2026 stehen 14,46 Milliarden Dollar unrealisierte Verluste auf den digitalen Assets in den Büchern. Der Kaufkurs läuft dennoch weiter.
Saylor hat öffentlich das Ziel von einer Million Bitcoin bis Ende 2026 ausgegeben. Dafür wären bei aktuellen Preisen noch rund 17 Milliarden Dollar an Zukäufen nötig. Die STRC-Maschine soll diesen Weg finanzieren.
Die Aktie selbst hat in den vergangenen sieben Tagen rund 24 Prozent zugelegt und notiert bei 139,48 Euro — deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 114 Euro, aber noch weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt. Am 5. Mai legt Strategy die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Dann wird Saylor auch über den Stand der Bitcoin-Strategie berichten.
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