Strategy hat vergangene Woche erneut zugeschlagen — und das in einem Umfeld, in dem fast alle anderen Unternehmen den Bitcoin-Kauf eingestellt haben. 13.927 BTC für rund eine Milliarde Dollar, finanziert ausschließlich über das Preferred-Stock-Programm STRC. Der Konzern steht damit kurz vor der Marke von 800.000 Bitcoin.
Wie Strategy den Kauf finanzierte
Zwischen dem 6. und 12. April verkaufte Strategy über zehn Millionen Anteile seiner variabel verzinslichen Perpetual-Preferred-Aktie der Serie A (STRC) und erzielte damit Nettoerlöse von 1,001 Milliarden Dollar. Weder MSTR-Stammaktien noch andere Preferred-Klassen wurden in diesem Zeitraum veräußert.
Das STRC-Programm zahlt eine jährliche Dividende von 11,50 Prozent, monatlich in bar. Noch ungenutzte Kapazität: mehr als 21,6 Milliarden Dollar — ergänzt durch 27,1 Milliarden Dollar im Rahmen des Stammaktien-Programms. Beide Töpfe wurden am 23. März 2026 um je 21 Milliarden Dollar aufgestockt.
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Strategy kauft — der Rest hat aufgehört
Was die jüngste Transaktion besonders hervorhebt, ist der Blick auf die Konkurrenz. Kumulierte Bitcoin-Käufe anderer Unternehmen brachen von rund 69.000 BTC im August 2025 auf nur noch 1.000 BTC in den 30 Tagen bis Ende März 2026 ein — ein Rückgang von 99 Prozent. Von den 47.435 BTC, die im März in Unternehmenstresore flossen, stammten 44.377 allein von Strategy.
Gesamtbestand jetzt: 780.897 BTC, gekauft zu einem durchschnittlichen Einstandspreis von 75.577 Dollar je Coin. Da Bitcoin aktuell unter dieser Marke notiert, wies Strategy für das erste Quartal 2026 einen unrealisierten Buchverlust von 14,46 Milliarden Dollar aus — teilweise durch einen latenten Steuerertrag von 2,42 Milliarden Dollar ausgeglichen.
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Analysten senken Kursziel
TD Cowen hält zwar an seiner Kaufempfehlung fest, kappte das Kursziel jedoch um 20,5 Prozent auf 350 Dollar. Begründung: ein niedrigerer angesetzter Bitcoin-Preispfad und ein reduzierter Bewertungsmultiplikator auf künftige Bitcoin-Gewinne. Das Basisszenario der Bank sieht Bitcoin bis Dezember 2026 bei 140.000 Dollar und Strategy mit Zukäufen von rund fünf Milliarden Dollar pro Quartal.
Als Risiken nennen die Analysten die hohe Korrelation zum Bitcoin-Kurs, einen möglichen Rückgang der Prämie im Strategy-Aktienkurs sowie regulatorische Unsicherheiten rund um Corporate-Bitcoin-Bestände.
Bei einem monatlichen Kauftempo von über 40.000 BTC könnte Strategy die Schwelle von 800.000 Bitcoin noch im April überschreiten — sofern das STRC-Programm weiter als Finanzierungsquelle dient.
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