Strategy hat seine Investoren mit dem jüngsten SEC-Bericht auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Während das Unternehmen die zweite Woche in Folge keine neuen Bitcoins kaufte, rutscht der gigantische Krypto-Bestand tief in die roten Zahlen. Ein beigelegter Rechtsstreit rückt angesichts der massiven Buchverluste im Portfolio fast schon in den Hintergrund.
Milliardenverlust auf dem Papier
Aus der am Montag eingereichten Pflichtmitteilung geht hervor, dass das Unternehmen zwischen dem 23. und 29. März weder eigene Aktien verkauft noch weitere Bitcoins erworben hat. Der Blick auf die Bilanz liefert eine plausible Erklärung für diese Zurückhaltung. Strategy hält aktuell rund 762.099 Bitcoins, die zu einem Durchschnittspreis von 75.694 US-Dollar erworben wurden. Da der Kryptomarkt Ende März spürbar nachgab, liegt der aktuelle Wert der Bestände deutlich unter den Anschaffungskosten von knapp 58 Milliarden US-Dollar. Das resultiert in einem nicht realisierten Buchverlust von über acht Milliarden US-Dollar.
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Diese massive Lücke zwischen Kaufpreis und Marktwert hinterlässt deutliche Spuren beim Aktienkurs. Auf Jahressicht verzeichnet das Papier einen Rückgang von fast 60 Prozent und notiert aktuell bei rund 107 Euro.
Rechtsstreit um Vorzugsaktien beendet
Neben den Krypto-Beständen lieferte der Bericht auch Neuigkeiten zu einer juristischen Auseinandersetzung. Eine im Juli 2025 eingereichte Sammelklage vor dem zuständigen Gericht in Delaware wurde Mitte März formell beigelegt. Kläger hatten dem Management vorgeworfen, Stammaktionären bei einer Änderung der Vorzugsaktien ein rechtmäßiges Votum verweigert zu haben. Strategy wies die Vorwürfe zwar zurück, stimmte aber einer Zahlung von 550.000 US-Dollar für die gegnerischen Anwaltskosten zu. Die strittige Änderung soll nun auf der nächsten Hauptversammlung nachträglich von den Aktionären abgesegnet werden.
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Analysten bleiben optimistisch
Ungeachtet der tiefroten Krypto-Bilanz und der juristischen Nebengeräusche halten Branchenexperten an ihrer positiven Einschätzung fest. Der Konsens der Wall Street empfiehlt die Papiere weiterhin als starken Kauf und ruft ein durchschnittliches Kursziel von 374 US-Dollar auf.
Das Unternehmen startet somit mit einem unveränderten, aber defizitären Bitcoin-Bestand in das zweite Quartal. Die ausgesetzten Aktienverkäufe und die geklärte Rechtslage schaffen nun eine bereinigte Ausgangsbasis für die kommenden Monate.
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