Der weltgrößte unternehmerische Bitcoin-Halter Strategy Inc. baut seine Krypto-Reserven weiter in hohem Tempo aus. Innerhalb weniger Tage hat das Unternehmen für über eine Milliarde US-Dollar neue Coins erworben. Doch die aggressive Finanzierungsstrategie durch Aktienverkäufe und hochverzinsliche Papiere wirft eine entscheidende Frage auf: Geht diese Wette für die bestehenden Aktionäre langfristig auf?
Verwässerung trifft auf hohe Zinslast
Zwischen dem 2. und 8. März sicherte sich das früher als MicroStrategy bekannte Unternehmen weitere 17.994 Bitcoin. Finanziert wurde dieser Zukauf maßgeblich durch die Ausgabe neuer Stammaktien sowie den Verkauf von Vorzugsaktien mit einem Abschlag. Genau hier liegt der strukturelle Konflikt: Die kontinuierliche Ausgabe neuer Papiere verwässert den Wert der bestehenden Anteile. Zudem lockt Strategy frisches Kapital mittlerweile mit einer auf 11,5 Prozent erhöhten jährlichen Dividendenrendite für bestimmte Vorzugsaktien an.
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Damit dieses Modell funktioniert, muss der Bitcoin-Kurs schneller steigen, als die Zinsverpflichtungen des Unternehmens anwachsen. Aktuell steht die Strategie unter Druck: Der durchschnittliche Kaufpreis aller bisher erworbenen 738.731 Coins liegt bei rund 75.862 US-Dollar. Da die Kryptowährung zuletzt jedoch deutlich unter dieser Marke notierte, ist das Gesamtportfolio derzeit weniger wert als die investierten 56 Milliarden US-Dollar.
Analyst sieht Einstiegschance
Trotz dieser fundamentalen Herausforderungen bewertet das Analysehaus B. Riley Securities die Papiere nun mit einer Kaufempfehlung. Analyst Fedor Shabalin argumentiert, dass der deutliche Kursrückgang der vergangenen Monate einen attraktiven Einstiegspunkt geschaffen habe. Tatsächlich spiegelt der aktuelle Kurs von 117,50 Euro die jüngste Schwäche wider, was einem Minus von gut 51 Prozent auf Sicht der letzten zwölf Monate entspricht.
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Shabalin verweist zur Begründung seines Optimismus auf die solide Basis des Unternehmens. Neben den Krypto-Beständen, die mittlerweile 3,4 Prozent der maximalen Bitcoin-Umlaufmenge ausmachen, verfügt Strategy über Barreserven in Höhe von 2,25 Milliarden US-Dollar, welche die digitale Kreditplattform des Konzerns stützen.
Die kurzfristige Entwicklung der Aktie bleibt untrennbar mit der Volatilität des Kryptomarktes verbunden. Mit einer Short-Quote, die sich im Vergleich zum Vorjahrestief auf 12 Prozent mehr als verdoppelt hat, positionieren sich zunehmend Leerverkäufer gegen das Unternehmen. Das Management hält dennoch an seinem Kurs fest und setzt darauf, dass eine breitere Krypto-Adoption die steigenden Finanzierungskosten der ausgegebenen Vorzugsaktien langfristig überkompensiert.
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