Der Gegenwind für den weltgrößten börsennotierten Bitcoin-Halter nimmt spürbar zu. Während Analysten ihre Erwartungen drastisch zurückschrauben, trennen sich erste Führungskräfte von ihren Anteilen. Die Kombination aus sinkenden Kurszielen und einem schwierigen makroökonomischen Umfeld setzt die Papiere zunehmend unter Druck.
Analysten bremsen, Insider verkaufen
Die Experten von TD Cowen haben ihr Kursziel für die Papiere um gut 20 Prozent von 440 auf 350 US-Dollar gesenkt. Zwar behalten die Analysten ihre Kaufempfehlung bei, begründen den Einschnitt aber mit niedrigeren Preisannahmen für Bitcoin und einer geringeren Bewertung der prognostizierten Kryptogewinne. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnen sie nun mit einem Bitcoin-Gewinn von 7,87 Milliarden US-Dollar, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den Erwartungen für 2025 darstellt.
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Zusätzlich sorgten Transaktionen aus der Führungsetage für Aufsehen. Director Jarrod Patten veräußerte in der vergangenen Woche in zwei Tranchen insgesamt 2.100 Aktien. Solche Insider-Verkäufe werden von Marktbeobachtern in Schwächephasen oft als zusätzliches Warnsignal interpretiert. Aktuell notiert der Titel bei 109,30 Euro und hat seit Jahresbeginn bereits mehr als 18 Prozent an Wert verloren.
Milliardenverlust und Marktkonzentration
Der nächste wichtige Termin für Anleger ist der 30. April, wenn die Ergebnisse für das erste Quartal anstehen. Ein zentraler Eckpfeiler ist bereits bekannt: Für die ersten drei Monate des Jahres 2026 verbuchte das Unternehmen einen nicht realisierten Verlust von 14,46 Milliarden US-Dollar auf seine digitalen Vermögenswerte. Der Buchwert des Bitcoin-Portfolios lag zuletzt bei 51,65 Milliarden US-Dollar.
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Gleichzeitig verlagert sich die Struktur der institutionellen Krypto-Investoren. Konkurrenten wie MARA Holdings stießen zuletzt massiv Bitcoin-Bestände im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar ab, um Schulden zu tilgen. Dadurch konzentriert sich die unternehmerische Krypto-Dominanz immer stärker auf Strategy. Trotz des jüngsten Kursrutsches zahlt der Markt weiterhin einen Aufschlag auf den Nettoinventarwert der gehaltenen Coins.
Zinswende lässt auf sich warten
Das makroökonomische Umfeld bleibt eine erhebliche Belastung. Zwar hält sich der Bitcoin-Preis Mitte April 2026 stabil über der Marke von 72.000 US-Dollar, jedoch trüben geopolitische Spannungen im Nahen Osten und ein Ölpreis von über 100 US-Dollar die Stimmung. Da die US-Notenbank ihre Inflationsprognose auf 2,7 Prozent angehoben hat, rücken Zinssenkungen in weite Ferne. Diese anhaltend hohen Zinsen verknappen in der Regel die Liquidität an den Märkten und begrenzen den Spielraum für weitere Kursanstiege bei hoch bewerteten Krypto-Titeln.
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