Strategy dreht an einer entscheidenden Stellschraube. Statt wie bisher massenhaft neue Stammaktien auszugeben, finanziert das Unternehmen seinen Bitcoin-Kauf nun über Vorzugsaktien — ein Kurswechsel, der Aktionäre direkt betrifft.
Milliarde über neue Vorzugsaktien
Konkret verkaufte Strategy 10,03 Millionen Anteile der neu geschaffenen „Variable Rate Series A Perpetual Stretch Preferred Stock“ (STRC). Der Erlös: eine Milliarde US-Dollar netto. Das Geld floss sofort in Bitcoin. Zwischen dem 6. und 12. April 2026 kaufte das Unternehmen 13.927 Bitcoin zu aktuellen Marktpreisen.
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Das Instrument ist kein Zufall. Bisher nutzte Strategy vor allem sogenannte ATM-Angebote — also die fortlaufende Ausgabe neuer Stammaktien — um Kapital zu beschaffen. Das verwässerte bestehende Aktionäre und drückte auf die Stimmung. Die STRC-Vorzugsaktien funktionieren eher wie festverzinsliche Wertpapiere. Sie vermeiden neue Stammaktien, belasten aber die Bilanz mit variablen Zinsverpflichtungen. Das Programm läuft seit Juli 2025. Am 15. April erreichten die STRC-Handelsumsätze rund 1,1 Milliarden Dollar — ein Zeichen für hohe Marktliquidität.
Treasury wächst, Insider verkaufen
Der Gesamtbestand liegt nun bei rund 780.900 Bitcoin. Bei einem Kurs von zuletzt etwa 75.000 Dollar entspricht das einem Reservewert von rund 59 Milliarden Dollar. Die Schulden des Unternehmens bleiben nach eigenen Angaben deutlich darunter.
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Parallel dazu meldeten Regulierungsbehörden Insiderverkäufe. Direktor Jarrod M. Patten trennte sich am 13. April von 3.400 Stammaktien für insgesamt 444.193 Dollar — nach einem weiteren Verkauf von 1.900 Aktien am 9. April. Die Aktie selbst bewegt sich weiterhin eng im Takt des Kryptomarkts. Mit einem Minus von fast 57 Prozent über zwölf Monate und einem Abstand von rund 70 Prozent zum 52-Wochen-Hoch von 391,80 Euro spiegelt der aktuelle Kurs von 118,32 Euro die Volatilität des Bitcoin-Engagements deutlich wider.
Q1-Zahlen als nächster Test
Am 14. April kündigte Strategy die Veröffentlichung seiner Q1-2026-Ergebnisse an. Ein Live-Webinar soll die neue Kapitalstruktur erläutern. Marktbeobachter erwarten vor allem Klarheit zu zwei Punkten: Wie nachhaltig ist das wöchentliche Kauftempo von einer Milliarde Dollar? Und wie belasten die variablen Zinsen der STRC-Aktien die langfristigen Cashflows? Die Antworten dürften das Bild der Aktie in den kommenden Wochen maßgeblich prägen.
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