Strategy hat seinen Bitcoin-Bestand erneut ausgebaut — diesmal um 22.337 Coins, finanziert ausschließlich über Eigenkapitalemissionen. Damit wächst das Unternehmensportfolio auf insgesamt 761.068 Bitcoin, die zu einem Durchschnittspreis von rund 75.696 Dollar je Coin erworben wurden. Der Gesamteinsatz: 57,61 Milliarden Dollar.
Die Finanzierung im Detail
Für den jüngsten Kauf flossen 1,2 Milliarden Dollar aus dem Verkauf sogenannter Stretch-Perpetual-Vorzugsaktien sowie weitere 400 Millionen Dollar aus dem Verkauf von Stammaktien. Klassische Schuldeninstrumente wurden dabei nicht eingesetzt. Das Verhältnis von Fremdkapital zu Eigenkapital liegt bei lediglich 0,16, die Liquiditätskennziffer bei 5,62 — strukturell also solide aufgestellt.
Das Kerngeschäft erzählt eine andere Geschichte. Der Umsatz der vergangenen zwölf Monate belief sich auf 477 Millionen Dollar, das Umsatzwachstum ist in den letzten drei Jahren um 27 Prozent gesunken. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis von 89,56 spiegelt weniger die operative Stärke wider als die Erwartung, dass der Bitcoin-Bestand den eigentlichen Unternehmenswert bestimmt.
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Technische Hürde bei 149 bis 150 Dollar
Aus charttechnischer Sicht hat die Aktie zuletzt ihren 20-Tage-EMA zurückerobert — ein Signal, das Marktteilnehmer als Indikator für kurzfristige Trendwenden nutzen. Ein vergleichbarer Ausbruch über diesen Durchschnitt Mitte Januar hatte damals eine Rallye von 15 Prozent ausgelöst.
Nun nähert sich der Kurs einer kritischen Widerstandszone zwischen 149 und 150 Dollar. Zusätzlich hat sich laut Phemex News eine inverse Kopf-Schulter-Formation gebildet, die bei einem überzeugenden Ausbruch über diese Zone weiteres Aufwärtspotenzial signalisieren würde. Der Chaikin Money Flow, der Kapitalzuflüsse in den Titel misst, zeigt seit Anfang Februar eine steigende Tendenz — die Kaufbereitschaft am Markt hat sich demnach schrittweise verstärkt.
Ob der Ausbruch gelingt, hängt maßgeblich vom Bitcoin-Kurs ab. Die Aktie notiert aktuell rund 67 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 391,80 Euro — der Abstand zur Widerstandszone ist kurzfristig überschaubar, das Rückschlagpotenzial bei einem Scheitern aber erheblich.
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