Nach einer kurzen Pause setzt das Softwareunternehmen Strategy seine aggressive Bitcoin-Einkaufstour fort. Obwohl in wenigen Tagen hunderte Millionen Dollar in die Kryptowährung flossen, bleibt der erhoffte Kursschub am Markt aus. Ein Blick auf die Kapitalströme zeigt, warum selbst diese massiven Investitionen im aktuellen Umfeld kaum ins Gewicht fallen.
Teurer Krypto-Bestand
Anfang April erwarb Strategy weitere 4.871 Bitcoin für rund 330 Millionen US-Dollar. Finanziert wurde dieser Schritt größtenteils durch die Ausgabe von Vorzugsaktien. Allerdings sitzt das Unternehmen auf erheblichen Buchverlusten, da der durchschnittliche Kaufpreis der mittlerweile über 766.000 gehaltenen Coins bei über 75.000 US-Dollar liegt. Im ersten Quartal 2026 verbuchte die Firma daher einen nicht realisierten Verlust von 14,46 Milliarden US-Dollar auf ihre digitalen Vermögenswerte.
Tropfen auf den heißen Stein
Trotz der enormen Summen verpufft die Wirkung der Strategy-Käufe am breiten Kryptomarkt. Die Investitionen des Unternehmens machen lediglich sieben Prozent der gesamten Bruttozuflüsse aus. Diese Nachfrage wird durch wesentlich stärkere Gegenkräfte neutralisiert. So verzeichnete der Krypto-Markt zuletzt einen Kapitalabfluss von 29 Milliarden US-Dollar, während gleichzeitig Abflüsse aus US-Spot-ETFs und der kontinuierliche Verkaufsdruck der Bitcoin-Miner das Angebot erhöhen. Die Akkumulation von Strategy wird von diesen makroökonomischen Bewegungen schlichtweg überschattet.
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Frisches Kapital für weitere Käufe
An den Plänen des Managements dürfte sich vorerst wenig ändern. Strategy verfügt über ungenutzte Kapazitäten, um über verschiedene Aktienklassen weiteres Kapital für zukünftige Krypto-Käufe einzusammeln. Die verbleibenden Rahmenbeträge umfassen unter anderem:
- MSTR-Aktien: 27,10 Milliarden US-Dollar
- STRC-Aktien: 22,65 Milliarden US-Dollar
- STRD-Aktien: 4,02 Milliarden US-Dollar
An der Börse reagieren Anleger aktuell positiv auf die fortgesetzte Strategie. Die Aktie verzeichnete heute einen Zuwachs von 5,53 Prozent auf 112,90 Euro, notiert auf Jahressicht jedoch weiterhin knapp 16 Prozent im Minus.
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