Ein massiver Aktienkauf durch einen institutionellen Riesen und ein schwindendes Bitcoin-Angebot auf den Kryptobörsen treiben die Papiere von Strategy an. Das Unternehmen profitiert aktuell doppelt von seiner aggressiven Krypto-Strategie.
Die Capital Group hat über ihre American Funds Fundamental Investors ihre Position massiv ausgebaut. Der Vermögensverwalter erwarb 4,32 Millionen Strategy-Aktien für rund 747 Millionen US-Dollar. Damit hält der institutionelle Investor nun über zehn Millionen Anteile. Marktbeobachter werten dies als starken Vertrauensbeweis in die bilanzielle Ausrichtung des Unternehmens.
Parallel dazu stützt eine fundamentale Verschiebung am Kryptomarkt den Kurs. Die Bitcoin-Reserven auf den Handelsplätzen sinken seit Monaten. Allein in den vergangenen sieben Wochen flossen 105.000 Bitcoin von den Börsen ab. Diese Verknappung trieb den Bitcoin-Preis zuletzt auf ein Elf-Wochen-Hoch von über 79.000 US-Dollar.
Massive Krypto-Bestände treiben den Kurs
Strategy kontrolliert mittlerweile fast vier Prozent des weltweiten Bitcoin-Angebots. Der Bestand beläuft sich auf gut 815.000 Coins. Der aktuelle Gegenwert liegt bei etwa 64 Milliarden US-Dollar.
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An der Börse honorierten Anleger diese Entwicklung zuletzt deutlich. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 152,60 Euro und verzeichnet damit ein Plus von knapp 29 Prozent auf Monatssicht. Damit notiert das Papier gut 30 Prozent über seiner 50-Tage-Linie.
Trotz der jüngsten Erholung bleibt die langfristige Performance gemischt. Auf Jahressicht steht noch ein Minus von 50 Prozent zu Buche. Das Management verweist derweil auf die interne Kennzahl „Bitcoin pro Aktie“, die den geschaffenen Mehrwert belegen soll. Dieser Wert ist im laufenden Jahr bereits um fast zehn Prozent gestiegen.
Blick auf die Quartalszahlen
Am 5. Mai 2026 legt Strategy die Zahlen für das erste Quartal vor. Analysten erwarten einen Gewinn von 3,41 US-Dollar je Aktie. Im Vorquartal hatte das Unternehmen noch einen hohen Verlust verbucht, der maßgeblich auf nicht realisierte Buchverluste der Krypto-Bestände zurückging. Der jüngste Preisanstieg des Bitcoins dürfte die kommende Bilanz nun spürbar entlasten.
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