Ströer Aktie: Co-Chef gibt auf!

Der Co-Chef des MDAX-Werbevermarkters Ströer wird seinen Vertrag 2028 nicht verlängern. Der Aufsichtsrat startet die Nachfolgesuche, während die Aktie nur leicht reagiert.

Ströer Aktie
Kurz & knapp:
  • Co-CEO Schmalzl verlässt Vorstand aus persönlichen Gründen
  • Nachfolgeprozess startet mit großem zeitlichem Vorlauf
  • Aktienkurs zeigt nur minimale Verluste
  • Doppelspitze muss mittelfristig neu besetzt werden

Christian Schmalzl verlässt die Führungsetage von Ströer. Der Co-CEO des MDAX-Konzerns teilte am 20. Januar 2026 mit, dass er seine im Sommer 2028 auslaufende Amtszeit nicht verlängern wird. Die Begründung: persönliche Gründe im Zusammenhang mit seiner Lebensplanung.

Schmalzl informierte sowohl Aufsichtsratschef Christoph Vilanek als auch seinen Vorstandskollegen Udo Müller über seine Entscheidung. Die Reaktion folgte prompt: Der Aufsichtsrat und die persönlich haftenden Gesellschafter initiierten umgehend einen Such- und Auswahlprozess für ein neues Vorstandsmitglied.

Anleger bleiben gelassen

Die Börse zeigte sich von der Personalie weitgehend unbeeindruckt. Die Ströer-Aktie notierte via XETRA zeitweise bei 35,50 Euro – ein Minus von lediglich 0,7 Prozent. Offenbar bewerten Investoren den Abgang des Co-Chefs als verkraftbar, zumal bis zum tatsächlichen Ausscheiden noch zweieinhalb Jahre vergehen.

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Der relativ frühe Zeitpunkt der Ankündigung verschafft dem Werbevermarkter einen komfortablen Vorlauf für die Nachfolgesuche. Ströer kann sich in Ruhe nach einem geeigneten Kandidaten umsehen, ohne unter akutem Zeitdruck zu stehen.

Was bedeutet das für die Führung?

Die Doppelspitze bei Ströer wird damit mittelfristig neu geordnet. Während Udo Müller als zweiter Co-CEO an Bord bleibt, muss das Unternehmen die Lücke schließen, die Schmalzl hinterlässt. Der Suchprozess dürfte sich auf Kandidaten konzentrieren, die Erfahrung im digitalen Werbegeschäft mitbringen.

Die Titel notiert aktuell klar unter Druck, auch wenn der Rückgang am Dienstag moderat ausfiel. Für die Bären bleibt die Frage: Wird der Führungswechsel reibungslos verlaufen oder entstehen Unsicherheiten, die den Kurs weiter belasten könnten?

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