Ströer Aktie: Dividende gekürzt

Der Außenwerber Ströer reduziert seine Dividende deutlicher als prognostiziert und gleicht dies mit einem neuen Aktienrückkaufprogramm aus. Der operative Gewinn blieb stabil, während der Nettogewinn sank.

Ströer Aktie
Kurz & knapp:
  • Dividende sinkt stärker als Analysten erwartet
  • Neues Rückkaufprogramm über 50 Millionen Euro
  • Operatives Ergebnis bleibt weitgehend stabil
  • Aktienkurs zeigt positive Reaktion auf Nachrichten

Weniger für die Aktionäre, aber ein neues Kaufprogramm in der Hinterhand — Ströer schlägt heute einen pragmatischen Kurs ein. Der Außenwerber hat seinen Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt und dabei eine Dividendenkürzung bestätigt, die deutlich stärker ausfällt als von Analysten erwartet.

Gewinndruck zwingt zur Sparsamkeit

Die Ausschüttung sinkt von 2,30 Euro auf 1,85 Euro je Aktie — Analysten hatten im Schnitt mit 2,12 Euro gerechnet. Der Hintergrund: Unter dem Strich verdiente Ströer 2025 rund 140 Millionen Euro, fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Verantwortlich dafür waren vor allem höhere Abschreibungen.

Das operative Bild sieht stabiler aus. Der Umsatz kletterte leicht auf 2,08 Milliarden Euro, das bereinigte EBITDA blieb mit 626 Millionen Euro nahezu unverändert. Organisch allerdings gingen die Erlöse um 0,4 Prozent zurück — nach einem kräftigen Plus von 6,4 Prozent im Vorjahr ein spürbarer Rückschritt.

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Rückkauf als Gegenpol

Parallel zur Dividendenkürzung kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über bis zu 50 Millionen Euro an, das bis November 2026 laufen soll. Das dürfte die Kürzung bei Einkommensinvestoren zumindest teilweise abfedern — und erklärt wohl auch, warum die Aktie heute rund zwei Prozent zulegte und zeitweise bei 30,65 Euro notierte.

Für 2026 stellt das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Aussicht. Im ersten Quartal rechnet Ströer im Kernbereich OOH Media lediglich mit einem leichten Anstieg — nach einem außergewöhnlich starken Vorjahresquartal, das von der Bundestagswahl mit einem Wachstum von 15,3 Prozent profitiert hatte. Ein schwieriger Vergleichswert also, der die Latte für die nächsten Monate niedrig hält.

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