Stryker kämpft mit den Folgen eines digitalen Angriffs. Ein schwaches Auftaktquartal und technische Störungen drückten die Aktie zuletzt auf ein neues Jahrestief. Marktteilnehmer werten die Zahlen als Beleg für eine temporäre operative Verwundbarkeit.
IT-Ausfall belastet Quartalsbilanz
Der Medizintechnik-Konzern verfehlte im ersten Quartal die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz lag bei 6,02 Milliarden US-Dollar, während der Markt mit rund 6,34 Milliarden gerechnet hatte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte 2,60 US-Dollar.
Hinter dem Rückgang steckt eine Cyberattacke, die im März die Auftragsabwicklung und Produktion zeitweise lahmlegte. Die Hackergruppe Handala wird mit dem Vorfall in Verbindung gebracht. Infolgedessen verzögerten sich Auslieferungen und Fertigungsprozesse über mehrere Wochen.
Indes zeigt das operative Geschäft in einzelnen Segmenten eine stabile Grundnachfrage. Die Sparte MedSurg und Neurotechnology steuerte 3,21 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei. Parallel dazu profitierte die Orthopädie-Sparte von der Nachfrage nach Mako-Robotersystemen.
Dieser Bereich erzielte einen Umsatz von 2,81 Milliarden US-Dollar. Vor allem die Installationen der robotergestützten Chirurgie-Systeme stützten das Ergebnis im In- und Ausland.
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Ausblick bleibt trotz Kursrutsch unverändert
Das Management hält an seinen Zielen für das Gesamtjahr 2026 fest. Man geht davon aus, dass die Umsätze lediglich aufgeschoben und nicht verloren sind. Die Aktie notiert aktuell bei 249,60 Euro und verlor seit Jahresbeginn rund 16 Prozent an Wert.
Für das Gesamtjahr peilt der Vorstand ein organisches Umsatzwachstum zwischen 8,0 und 9,5 Prozent an. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll zwischen 14,90 und 15,10 US-Dollar liegen.
Mitte Mai präsentiert die Konzernführung auf einer Branchenkonferenz weitere Details zur operativen Erholung. Im Fokus steht dabei die Geschwindigkeit, mit der die aufgeschobene Nachfrage im zweiten Quartal abgearbeitet wird. Das Erreichen der Jahresziele hängt maßgeblich von der vollständigen Normalisierung der Lieferketten ab.
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