Starkes Wachstum, ein prall gefülltes Auftragsbuch und jetzt ein frischer Großauftrag aus Angola — Subsea 7 liefert zum Abschluss des ersten Quartals 2026 auf ganzer Linie.
Der Umsatz kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar. Noch beeindruckender fällt das bereinigte EBITDA aus: 385 Millionen Dollar — ein Plus von 63 Prozent. Die EBITDA-Marge sprang von 15 auf 21 Prozent. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 97 Millionen Dollar, sechsmal so viel wie im ersten Quartal 2025. Diese Zahlen kommen nicht aus dem Nichts: Großprojekte in der Türkei, Brasilien und Norwegen haben maßgeblich zu diesem Ergebnis beigetragen.
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Guidance deutlich angehoben
Auf Basis dieser Dynamik hat das Management die Jahresziele für 2026 nach oben korrigiert. Der Umsatz soll nun zwischen 7,4 und 7,8 Milliarden Dollar liegen — zuvor waren 7,0 bis 7,4 Milliarden Dollar angepeilt. Die bereinigte EBITDA-Marge wird nun mit rund 23 Prozent statt zuvor 22 Prozent erwartet. Rückenwind liefert ein Auftragsbestand von 13,5 Milliarden Dollar, von dem allein 5,5 Milliarden Dollar noch in diesem Jahr abgearbeitet werden sollen. Das entspricht einer Erlössichtbarkeit von über 90 Prozent für die verbleibenden Monate.
Passend dazu kam heute die Meldung über einen neuen EPCI-Auftrag von ExxonMobil für ein Subsea-Tie-back-Projekt vor der Küste Angolas. Das Auftragsvolumen liegt zwischen 150 und 300 Millionen Dollar — vergeben im Rahmen der Subsea Integration Alliance gemeinsam mit SLB OneSubsea. Der Auftrag unterstreicht die anhaltend starke Nachfrage in Westafrika und passt in das Bild eines Unternehmens, das seinen Backlog für 2027 seit Jahresbeginn bereits um 17 Prozent auf 5 Milliarden Dollar ausgebaut hat.
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CEO-Wechsel, aber kein Bruch
Zum 1. Juli übernimmt Stuart Fitzgerald das Ruder von John Evans, der nach über sechs Jahren als CEO in den Aufsichtsrat wechselt. Fitzgerald ist kein Unbekannter: Er ist seit fast 30 Jahren im Unternehmen, war zuletzt CEO der Renewables-Tochter Seaway 7 und hat die Integrationsplanung für die bevorstehende Fusion mit Saipem geleitet — ein Merger, der die Branche strukturell verändern dürfte. Die Führungsmannschaft rund um CFO Mark Foley bleibt unverändert, was für Kontinuität in der Umsetzung sorgt.
Die Aktie notierte am heutigen Handelstag mit einem leichten Abschlag von rund einem Prozent, bewegt sich aber weiterhin in der Nähe ihres 52-Wochen-Hochs. Das spiegelt weniger Skepsis als vielmehr einen nüchternen Markt wider, der starke Ergebnisse bei einer hoch bewerteten Aktie schlicht einpreist.
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