Das Geschäftsjahr 2026 läuft offiziell unter dem Label „strategisches Übergangsjahr“ — und trotzdem notiert die Süss MicroTec Aktie auf einem neuen 52-Wochen-Hoch. Ein Widerspruch, der sich bei näherer Betrachtung auflöst.
Das Unternehmen rechnet für 2026 mit einem Umsatz zwischen 425 und 485 Millionen Euro — nach einem Rekordwert von 503,2 Millionen Euro im Vorjahr. Die EBIT-Marge soll vorübergehend von 13,1 auf 8 bis 10 Prozent sinken. Konservative Zahlen, keine Frage. Was Anleger dennoch zuversichtlich stimmt, ist die Auftragsdynamik: Im vierten Quartal 2025 lag der Auftragseingang mit 117,5 Millionen Euro deutlich über den Erwartungen — und setzt sich laut Analysten im ersten Quartal 2026 auf erhöhtem Niveau fort.
KI-Nachfrage als Rückenwind
Hinter der Auftragsstärke steckt vor allem die wachsende Nachfrage nach Advanced Backend Solutions für KI-Anwendungen — konkret HBM- und CoWoS-Technologien, bei denen Süss MicroTec mit seinen Imaging- und Coating-Systemen gut positioniert ist. Die Bruttomarge lag 2025 mit 35,7 Prozent zwar unter dem Vorjahreswert, für 2026 strebt das Management eine Stabilisierung zwischen 35 und 37 Prozent an.
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Parallel hat das Unternehmen seine finanzielle Basis durch eine syndizierte Kreditlinie über 115 Millionen Euro gestärkt. Das Geld fließt unter anderem in den neuen Produktionsstandort im taiwanesischen Zhubei, der aktuell mit rund 70 Prozent Kapazität läuft. Steigen die Volumina, dürfte das direkte Auswirkungen auf die Margen haben. Die drastisch gekürzte Dividende — von 0,30 auf 0,04 Euro je Aktie — signalisiert, dass das Management Investitionen klar vor Ausschüttungen priorisiert.
Konferenz als nächster Prüfstein
Bereits morgen, am 14. April, präsentiert Süss MicroTec auf der „German Select Conference“ in Frankfurt. Marktteilnehmer erhoffen sich dort konkretere Angaben zur operativen Entwicklung im ersten Quartal — jenem Quartal, das das Management ursprünglich als saisonalen Tiefpunkt eingestuft hatte. Fallen die Signale besser als erwartet aus, wäre das eine weitere Stütze für den Kurs, der seit Jahresbeginn bereits knapp 50 Prozent zugelegt hat.
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