Der Halbleiterausrüster Süss MicroTec gewährt am 30. März Einblick in die finalen Bücher für das abgelaufene Geschäftsjahr. Während die Nachfrage aus dem KI-Sektor dem Unternehmen kräftige Umsatzsprünge bescherte, bereitete die Gewinnentwicklung zuletzt Sorgen. Die anstehende Zahlenvorlage muss nun beweisen, dass das Management den Margendruck im Griff hat.
Zweigeteilte Entwicklung im Vorjahr
Das vergangene Jahr verlief für den Garchinger Konzern äußerst heterogen. Nach den ersten neun Monaten stand zwar ein sattes Umsatzplus von gut 30 Prozent auf 384,4 Millionen Euro in den Büchern. Allerdings offenbarte das dritte Quartal einen spürbaren Knick: Trotz steigender Erlöse brach der Gewinn um fast 29 Prozent auf 9,2 Millionen Euro ein. Hinzu kam ein rückläufiger Auftragseingang. Seit der Prognoseanpassung im Oktober kalkuliert das Unternehmen für das Gesamtjahr nur noch mit einer EBIT-Marge zwischen 11 und 13 Prozent.
KI-Boom trifft auf Übergangsjahr
Mittelfristig stützt das boomende Umfeld rund um Künstliche Intelligenz das Geschäftsmodell. Besonders die starke Nachfrage nach High Bandwidth Memory (HBM) bei Branchengrößen wie Nvidia und Micron spielt den Bayern mit ihren temporären Bondern in die Karten. Um diese Position auszubauen, plant Süss MicroTec für das laufende Jahr die Einführung neuer Produkte, darunter eine frische UV-Scanner-Generation. Der Ausblick für 2026 signalisiert zunächst ein Übergangsjahr mit stabiler Entwicklung. Erst ab 2027 wird wieder mit einer stärkeren Wachstumsdynamik gerechnet.
An der Börse wird das langfristige Potenzial derzeit deutlich höher gewichtet als die kurzfristigen Margensorgen. Mit einem Kursplus von knapp 42 Prozent seit Jahresbeginn notiert das Papier aktuell nur hauchdünn unter seinem Mitte März markierten 52-Wochen-Hoch von 60,25 Euro. Auch die Analystengilde zeigt sich mehrheitlich überzeugt: Zehn von elf Experten raten zum Kauf der Papiere.
Als entscheidender Frühindikator für die weitere operative Entwicklung gelten nun die Investitionsentscheidungen großer Foundries im Bereich „Hybrid Bonding“. Konkrete Kapazitätserweiterungen in diesem Segment dürften sich zeitverzögert direkt in den Auftragsbüchern von Süss MicroTec niederschlagen und die Basis für das avisierte Wachstum ab 2027 bilden.
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