Erstmals in der Unternehmensgeschichte knackte Süss MicroTec die Umsatzmarke von einer halben Milliarde Euro — und legte heute den vollständigen Geschäftsbericht für 2025 vor. Die Freude über das Wachstum trübt sich allerdings ein, denn auf der Ergebnisseite blieb das Unternehmen hinter den Erwartungen zurück.
Der Konzernumsatz kletterte um 12,6 Prozent auf 503,2 Millionen Euro. Gleichzeitig schrumpfte die EBIT-Marge von 16,7 auf 13,1 Prozent — Analysten hatten mehr erhofft. Auch die Bruttomarge gab spürbar nach, von 39,6 auf 35,7 Prozent. Der freie Cashflow rutschte mit minus 22,6 Millionen Euro deutlich ins Negative.
Übergangsjahr 2026 — mit Absicherung
Das laufende Jahr wird kein einfaches. Analysten rechnen damit, dass der Umsatz auf rund 438 Millionen Euro zurückgeht, bevor 2027 wieder ein Wachstumsschub über die 500-Millionen-Marke erwartet wird. Bereits fest eingeplante Bestellungen von rund 140 Millionen Euro für 2026 stützen die Planbarkeit. Strukturell profitiert das Unternehmen von der anhaltenden Nachfrage nach High Bandwidth Memory für KI-Infrastruktur; neue Produkte wie ein Mid-Range-Fotomaskenwäscher und eine neue UV-Scanner-Generation sind für dieses Jahr geplant.
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Parallel hat Süss MicroTec die Finanzierungsbasis gestärkt: Ein neuer Konsortialkreditvertrag über 115 Millionen Euro mit mehreren europäischen Banken läuft über fünf Jahre und ersetzt vorzeitig die bisherige Linie über 56 Millionen Euro.
Analysten bleiben mehrheitlich positiv
Trotz des herausfordernden Ausblicks überwiegen die Kaufempfehlungen deutlich: Zehn Institute — darunter Berenberg, Deutsche Bank, Jefferies und UBS — votieren für den Kauf, lediglich eine Verkaufsempfehlung steht dagegen (Stand: 24. März 2026).
Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Hoch bei 60,25 Euro bereits mehr als 21 Prozent verloren und notiert heute bei 47,50 Euro — ein Niveau, das den eingepreisten Gegenwind für 2026 widerspiegelt. Am 7. Mai folgt die Quartalsmitteilung zum ersten Quartal; auf der Hauptversammlung am 3. Juni steht neben der Dividendenentscheidung auch die mittelfristige Wachstumsstrategie auf der Agenda.
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