Surge Battery Metals hat am Freitag Owen Taylor zum federführenden unabhängigen Verwaltungsratsmitglied ernannt. Das Unternehmen reagierte damit auf eine Anhörungsmitteilung zu bislang unbewiesenen Vorwürfen gegen Verwaltungsratschef Graham Leslie Harris wegen Aktienverkäufen im September 2023. Die Aktie verlor am Freitag 1,4% und schloss bei 0,3230 €.
Vorwürfe betreffen persönliche Aktienverkäufe
Die British Columbia Securities Commission wirft Harris vor, während einer Handelssperre und vor Veröffentlichung positiver Explorationsergebnisse zu Nevada North Aktien verkauft zu haben. Nach Angaben der Behörde verfügte er dabei über nicht öffentlich bekannte Informationen.
Die Aufsicht beziffert die Verkäufe auf rund 460.000 Surge-Aktien mit einem Erlös von 460.564 $. Harris habe bereits am Tag nach Verhängung der Handelssperre mit den Verkäufen begonnen, erklärte die Behörde am Dienstag.
Surge betonte, dass die Anschuldigungen keine Feststellung eines Fehlverhaltens darstellen. Sie beträfen den Aktienhandel von Harris und nicht den gegenwärtigen Projektbetrieb. Harris werde sich im aufsichtsrechtlichen Verfahren zu den Vorwürfen äußern, teilte das Unternehmen mit.
Die Behörde verlangt, dass Harris oder sein Rechtsbeistand am 15. Dezember erscheint. Erst danach soll ein Termin für die Anhörung angesetzt werden.
Neuer Name und Börsenpläne
Bereits am Dienstag hatte Surge Battery Metals eine Umbenennung in Lithium X2 Mining Inc. vorgeschlagen. Der Namenswechsel steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Der Handel unter dem neuen Namen soll nach Unternehmensangaben voraussichtlich um den 9. November beginnen, sofern die TSX Venture Exchange zustimmt.
Zugleich erklärte Surge, eine Notierung am Nasdaq Capital Market im Jahr 2027 weiterzuverfolgen. Deren Umsetzung bleibt an die Erfüllung der Anforderungen und die erforderlichen Genehmigungen gebunden.
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