Der Jahresstart lief für den Holzmindener Aromenhersteller etwas glimpflicher als befürchtet. Im ersten Quartal 2026 schrumpfte der organische Umsatz nur um 0,4 Prozent auf rund 1,25 Milliarden Euro — CEO Jean-Yves Parisot hatte Anfang März noch auf einen stärkeren Rückgang hingedeutet, und auch der Analysten-Konsens lag schlechter. Die Märkte honorierten das: Via Tradegate legte die Aktie vorbörslich um knapp zwei Prozent auf 74,90 Euro zu.
Wo Licht, wo Schatten
Klare Treiber der vergleichsweise soliden Entwicklung waren das Haustiernahrungsgeschäft sowie die Parfüm-Sparte. Im Segment Taste, Nutrition & Health wuchs der organische Umsatz um 1,7 Prozent, gestützt von Naturals, Savory und Beverages. Die Fragrance-Division verzeichnete ebenfalls ein leichtes Plus — Consumer Fragrance sogar im mittleren einstelligen Bereich.
Getrübt wurde das Bild von der Scent & Care-Sparte, die organisch um 3,4 Prozent nachgab. Hauptschuldiger war Care & Wellness mit einem zweistelligen Rückgang bei UV-Filtern, der sich auf hohe Vorjahreswerte zurückführen lässt. Erschwerend kam hinzu, dass negative Wechselkurseffekte den nominalen Umsatz um mehr als fünf Prozent drückten — ein deutlicher Hinweis darauf, wie stark das internationale Geschäft aktuell von der Dollarstärke belastet wird.
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Für das Gesamtjahr 2026 hält Parisot am organischen Umsatzwachstum von zwei bis vier Prozent fest, ausgehend von einem Vorjahresumsatz von 4,93 Milliarden Euro. Die angestrebte bereinigte EBITDA-Marge liegt bei 21,5 bis 22,5 Prozent. Zur konkreten Gewinnentwicklung äußert sich Symrise traditionsgemäß erst zum Halbjahr.
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