Die Symrise-Aktie schnellt am Dienstag um über 6 Prozent nach oben. Der Grund: Der DAX-Konzern krempelt sein Portfolio um und startet gleichzeitig ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm. Nach dem Absturz auf den tiefsten Stand seit 2019 im Dezember sehen Anleger nun wieder Licht am Horizont.
Das Management hat genug. Die Terpene-Sparte, ein kapitalintensives und zyklisches Geschäft, soll weg. Symrise führt bereits fortgeschrittene Verhandlungen mit potenziellen Käufern. Die Entscheidung kommt nicht überraschend – viele Investoren hatten längst an der Zukunftsfähigkeit dieses Geschäftsbereichs gezweifelt.
Bittere Pillen geschluckt
Der Verkauf hat seinen Preis: Eine Wertberichtigung von 145 Millionen Euro drückt das EBIT im vierten Quartal 2025. Doch damit nicht genug. Auch die Beteiligung an der schwedischen Swedencare bereitet Kopfzerbrechen. Hier schreibt Symrise weitere 150 Millionen Euro ab, was das EBITDA belastet.
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Die gute Nachricht: Beide Belastungen sind nicht zahlungswirksam und beeinflussen das operative Geschäft nicht. Symrise wird die Sondereffekte bei der Ergebnisberichterstattung am 4. März herausrechnen.
Signalwirkung für die Börse
Parallel zum Portfolio-Umbau launcht der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm über 400 Millionen Euro. Die Laufzeit: 1. Februar bis 31. Oktober 2025. JPMorgan-Analyst Edward Hockin lobt die Kapitalverwendung als sinnvoll. Sein Kollege Ranulf Orr sieht darin ein klares Signal: Das Management hat bei der niedrigen Bewertung die Anlegerinteressen im Blick.
Der Titel klettert im XETRA-Handel auf 75,66 Euro. Die Bären verlieren an Boden. Ob die Erholung nachhaltig ist, wird sich zeigen – die Zahlen Anfang März dürften richtungsweisend werden.
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