Scotiabank hat am Donnerstag das Kursziel für T-Mobile US von 212 $ auf 214 $ angehoben. Das Analysehaus bestätigte dabei seine Einstufung „Outperform“. Die Anpassung folgte auf die Quartalszahlen und die höhere Jahresprognose, die das Unternehmen am Mittwoch veröffentlicht hatte.

Höhere Prognose nach Gewinnanstieg

T-Mobile US erwartet für das Gesamtjahr nun ein bereinigtes EBITDA im Kerngeschäft von 37,35 bis 37,45 Milliarden $. Das Unternehmen hob zugleich die Prognose für den bereinigten freien Cashflow auf 18,7 bis 18,8 Milliarden $ an.

Im dritten Quartal 2026 erzielte T-Mobile US nach eigenen Angaben einen Nettogewinn von 3,5 Milliarden $. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das einem Anstieg um 27 Prozent.

Der Umsatz mit Postpaid-Dienstleistungen erreichte 16,3 Milliarden $ und lag damit neun Prozent über dem Vorjahreswert. Die Prognoseanhebung begleitete somit sowohl einen höheren Gewinn als auch einen gestiegenen Umsatz in diesem Bereich.

Sievert kündigte Rückzug aus Gremien an

In einer am Mittwoch veröffentlichten Pflichtmitteilung erklärte T-Mobile US, G. Michael Sievert habe den Verwaltungsrat am 26. Oktober über seinen Rückzugsbeschluss informiert. Er kündigte an, sein Mandat im Verwaltungsrat und im Transaktionsausschuss mit Wirkung zum gestrigen Sonntag niederzulegen. Zum selben Zeitpunkt sollte auch seine Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender des Unternehmens und des Verwaltungsrats enden.

Auf der Produktseite stellte T-Mobile US am 26. Oktober die neue Tariflinie T-Mix vor. Sie umfasst drei Mobilfunktarifstufen mit individuell wählbaren Zusatzleistungen und soll im November verfügbar werden. Reuters berichtete dazu, dass Kunden die gebündelten Zusatzangebote nicht nur auswählen, sondern auch austauschen können.