Die Solarwerte steigen und fallen mit ihren Quartalszahlen. Bei T1 Energy fiel der Sprung zuletzt besonders spektakulär aus. Die Aktie des US-Solarmodulherstellers erreichte am Mittwoch ein Intraday-Hoch von umgerechnet rund 10,50 Euro und schloss bei gut 9,45 Euro – der höchste Stand seit einem Jahr.
Das Papier hat sich seit Mai mehr als verdoppelt, liegt aber am Donnerstag mit rund 9,30 Euro leicht unter dem gestrigen Schluss. Der RSI von 56 signalisiert eine neutrale Marktlage nach dem massiven Anstieg.
Umsatz explodiert – Verluste schrumpfen
Das erste Quartal 2026 brachte einen Umsatz von 177,6 Millionen Dollar. Die Markterwartung hatte bei lediglich 95,5 Millionen Dollar gelegen. Ein gewaltiger Sprung. Das operative Ergebnis drehte mit 3,9 Millionen Dollar Gewinn aus fortgeführten Geschäften ins Positive – nach einem Verlust von 6,3 Millionen Dollar im Vorjahr.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei T1 Energy?
Das bereinigte EBITDA erreichte mit 9,1 Millionen Dollar einen Rekordwert. Das Management führt die Verbesserung auf eine höhere Produktion im texanischen G1_Dallas-Werk sowie günstigere Lieferverträge mit Fixmargen zurück. Der Gesamtverlust von 21,4 Millionen Dollar resultiert vor allem aus stillgelegten Batterieaktivitäten.
Texas-Werk läuft warm
Das Werk in Dallas produzierte im ersten Quartal 683,3 Megawatt Solarmodule. Im April erreichte die Anlage eine annualisierte Produktionsrate von 3,4 Gigawatt. Das Ziel für das Gesamtjahr liegt bei 3,1 bis 4,2 Gigawatt. Die Anlage ist auf 5 Gigawatt ausgelegt.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei T1 Energy?
Der Bau der neuen Solarzellenfabrik G2_Austin bleibt im Zeitplan. Die erste Produktion ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Die erste Phase soll eine Kapazität von 2,1 Gigawatt TOPCon-Zellen liefern. In diesen Tagen beginnt die Montage der ersten Stahlkonstruktionen.
Finanzierung für Austin steht
Im April platzierte T1 Energy erfolgreich Wandelanleihen mit einem Volumen von 174,7 Millionen Dollar. Das Geld fließt in die erste Phase des Austin-Projekts. Für die restlichen Investitionen von rund 225 Millionen Dollar sucht das Unternehmen noch eine Finanzierung mit einem deutlichen Fremdkapitalanteil.
Die Nachfrage nach den Modulen übersteigt weiterhin das Angebot. Die Kundenanfragen für die Jahre 2027 und 2028 decken bereits mehr als 100 Prozent der erwarteten Produktionskapazität beider Werke ab. Für das restliche Jahr 2026 stehen feste Verträge über 3 Gigawatt unter Dach und Fach.
T1 Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue T1 Energy-Analyse vom 28. Mai liefert die Antwort:
Die neusten T1 Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für T1 Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
T1 Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


