T1 Energy hat seine Jahreszahlen für 2025 vorgelegt — und das Bild ist gespalten. Erstmals überschritt das Unternehmen die Marke von einem Gigawatt in der Quartalsproduktion, verfehlte dabei aber die Gewinnerwartungen der Analysten deutlich. Der Aktienkurs hat in den vergangenen 30 Tagen rund 31 Prozent verloren und notiert nahe seinem 52-Wochen-Tief.
Starke Produktion, schwache Zahlen
Im vierten Quartal 2025 erzielte T1 Energy einen Nettoumsatz von 358,5 Millionen Dollar. Gleichzeitig stand ein Nettoverlust von 190 Millionen Dollar zu Buche, was einem Verlust von 0,87 Dollar je Aktie entspricht. Bereinigt lag der Verlust bei 0,61 Dollar je Aktie — der Analystenkonsens hatte lediglich minus 0,10 Dollar erwartet. Diese Lücke erklärt einen Teil des Drucks auf den Kurs.
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Operativ lieferte das Unternehmen hingegen einen Rekord: Die Modulproduktion erreichte im Schlussquartal 1,13 GW, für das Gesamtjahr summierte sich die Produktion auf 2,79 GW. Zur Stützung der Liquidität verkaufte T1 Energy zudem Steueranreize nach Section 45X im Wert von 160 Millionen Dollar — zu einem Kurs von 0,91 Dollar je Dollar.
Großbaustelle Austin als Wachstumswette
Das strategische Kernprojekt ist die neue Solarzellfabrik G2_Austin in Texas. Phase 1 befindet sich offiziell im Bau, die geplante Jahreskapazität liegt bei 2,1 GW. Der Produktionsstart ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Bis zur Fertigstellung sind noch Investitionen von rund 350 Millionen Dollar erforderlich.
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Parallel dazu hat T1 Energy einen Dreijahresvertrag mit Treaty Oak Clean Energy unterzeichnet. Dieser sieht die Lieferung von 900 MW Solarmodulen ab 2027 vor und sichert damit künftige Umsätze ab.
Ausblick auf 2027
Das Management hat eine erste Prognose für das Jahr 2027 veröffentlicht: Nach vollständiger Inbetriebnahme der Austin-Anlage erwartet T1 Energy eine annualisierte EBITDA-Rate zwischen 375 und 450 Millionen Dollar. Für das laufende Jahr 2026 peilt das Unternehmen eine Gesamtproduktion und -verkaufsmenge von 3,1 bis 4,2 GW an — ein deutlicher Sprung gegenüber den 2,79 GW des Vorjahres. Ob die schwere Kapitallast der Expansionsphase bis dahin tragbar bleibt, hängt maßgeblich davon ab, wie zügig Austin in den Betrieb geht.
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