T1 Energy hat am Freitag einen Prospekt für den möglichen Weiterverkauf von bis zu 13.440.860 Aktien eingereicht. Die Aktien könnten durch die Wandlung einer Wandelanleihe entstehen; die Einreichung bedeutet jedoch weder, dass diese gewandelt wird, noch dass Aktien verkauft werden. Heute fällt die Aktie um 4,2 %.

Prospekt betrifft Aktien aus Wandelanleihe

Die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichte Pflichtmitteilung bezieht sich auf eine Wandelanleihe über 50,0 Millionen $. Sie trägt einen Zinssatz von 4,75 % und wird 2031 fällig.

Aus möglichen Weiterverkäufen der Aktien erhält T1 Energy keine Erlöse. Der Prospekt deckt damit mögliche Verkäufe von Aktien ab, deren Entstehung von einer Wandlung der Anleihe abhängt.

Neue Abnahmeverträge für Solarmodule

Ebenfalls am Freitag meldete T1 Energy neue Abnahmeverträge für Solarmodule mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,58 Gigawatt. Die vereinbarten Lieferungen sind für 2027 und 2028 vorgesehen. Zu den Vereinbarungen zählen Verträge mit Tochtergesellschaften von Avantus.

Nach Unternehmensangaben stehen damit mehr als 4 Gigawatt der Fertigungskapazität für 2027 unter Vertrag. Diese Angabe bezieht sich auf die vertraglich gebundene Kapazität, während die neu gemeldeten Abnahmeverträge Lieferungen über zwei Jahre umfassen.

Vor rund zwei Wochen berichteten Medien zudem über eine Ausnahmegenehmigung des US-Handelsministeriums für die Einfuhr von bis zu 1,725 Gigawatt Solarzellen. Sie betrifft die Modulproduktion in Wilmer im Bundesstaat Texas. Der Bericht stellte einen Zusammenhang mit einer bundesweiten Notfallregelung für Importe vor einer Zollmaßnahme nach Section 232 her.

Als nächster bestätigter Berichtstermin steht der 12. November 2026 fest: T1 Energy will dann die Ergebnisse des dritten Quartals 2026 veröffentlichen und eine Telefonkonferenz abhalten.