Bei T1 Energy stehen vor den nächsten Quartalszahlen die Finanzierung von G2 und die Umsetzung des Fabrikprojekts im Mittelpunkt. Medienberichten zufolge gelten beide Punkte als zentrale Fragen vor der für den 12. November 2026 angekündigten Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals 2026.
Aktienregistrierung und Fabrikaufbau
Im Zusammenhang mit zusätzlichen Wandelanleihen über $50,0 Millionen hat T1 Energy einen Prospektnachtrag zur Registrierung möglicher Weiterverkäufe eingereicht. Er umfasst bis zu 13.440.860 Aktien, die bei einer Wandlung entstehen können.
Die Anleihen tragen einen Zins von 4,75 Prozent und werden 2031 fällig. Nach der Pflichtmitteilung stellt die Registrierung selbst keinen Verkauf dar; aus einem Weiterverkauf durch den verkaufenden Aktionär würde T1 Energy keine Erlöse erhalten.
Beim Produktionsaufbau erwartet das Unternehmen die ersten Solarzellen aus G2_Austin im ersten Quartal 2027. Während die Zellfabrik entsteht, soll eine vom US-Handelsministerium gewährte Ausnahmegenehmigung die unterbrechungsfreie Modulproduktion in G1_Dallas unterstützen. Sie erlaubt nach Unternehmensangaben die Einfuhr von bis zu 1,725 Gigawatt Solarzellen.
Vertraglich gebundene Kapazität
Die vor gut einer Woche gemeldeten Abnahmeverträge betreffen fortschrittliche Solarmodule mit einer Gesamtleistung von mehr als 1,58 Gigawatt. Zu den Vertragspartnern zählen Tochtergesellschaften von Avantus. T1 Energy erwartet die Lieferungen für 2027 und 2028.
Bei den vereinbarten TOPCon-Modulen rechnet das Unternehmen mit einer Mischung aus importierten und in den USA produzierten Zellen. Nach eigenen Angaben stehen mehr als vier Gigawatt seiner Fertigungskapazität für 2027 unter Vertrag.
Die Veröffentlichung der Quartalszahlen ist gegen 6 Uhr EST vorgesehen. Die anschließende Telefonkonferenz soll um 8 Uhr EST beginnen.
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