T1 Energy hat im vierten Quartal 2025 an seinem Werk G1_Dallas eine Rekordproduktion erzielt – und trotzdem die Erwartungen der Analysten deutlich verfehlt. Das Unternehmen befindet sich mitten in einem ambitionierten Ausbau seiner US-Fertigungskapazitäten, während die Aktie gestern ihr 52-Wochen-Tief markierte.
Starke Produktion, schwache Zahlen
G1_Dallas produzierte im Schlussquartal 2025 insgesamt 1,13 GW an Solarmodulen – ein Rekordwert. Der Umsatz lag bei 358,5 Millionen Dollar. Allerdings hatten Analysten für das Quartal rund 401 Millionen Dollar erwartet. Noch deutlicher fiel die Abweichung beim Ergebnis aus: Statt des prognostizierten Gewinns von 0,02 Dollar je Aktie meldete T1 Energy einen Verlust von 0,70 Dollar.
Für das Gesamtjahr 2025 erreichte die Produktion 2,79 GW – im Rahmen der eigenen Guidance. Für 2026 hält das Management an einer Produktions- und Verkaufsprognose von 3,1 bis 4,2 GW fest. Davon sind bereits 3 GW über Cost-plus- oder Festmargen-Verträge abgesichert, was das Unternehmen gegen Schwankungen im Modulpreis abpuffert.
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G2_Austin als Wachstumswette
Das neue Werk G2_Austin in Texas ist das Herzstück der mittelfristigen Strategie. Die erste Bauphase mit 2,1 GW Kapazität liegt nach Unternehmensangaben im Zeitplan; ab April 2026 soll die Stahlmontage beginnen. Den verbleibenden Kapitalbedarf für Phase 1 beziffert das Management auf rund 350 Millionen Dollar – durch frühzeitigen Einsatz eigener Mittel konnte dieser Betrag bereits reduziert werden. Der Produktionsstart ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Zur Finanzierung des Wachstums verkaufte T1 Energy Steuervorteile aus dem sogenannten Section-45X-Programm im Volumen von 160 Millionen Dollar. Zusätzlich sicherte sich das Unternehmen einen Dreijahresvertrag mit Treaty Oak Clean Energy über die Lieferung von mindestens 900 MW Solarmodulen.
Sind beide Werke – G1_Dallas und G2_Austin – mit je 5 GW vollständig integriert, rechnet das Management mit einem annualisierten bereinigten EBITDA von 650 bis 700 Millionen Dollar. Bis dahin bleibt 2026 ein Jahr des Übergangs: Die Aktie notiert aktuell rund 52 Prozent unter ihrem Jahreshoch vom Januar.
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