Take-Two Aktie: Einspruch erfolglos?

Take-Two Interactive verzeichnet trotz Umsatzwachstum Verluste und setzt alles auf Grand Theft Auto VI, nachdem interne KI-Teams aufgelöst wurden und der Aktienkurs fiel.

Take-Two Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs verliert seit Jahresbeginn 20 Prozent
  • GTA VI erneut auf November 2026 verschoben
  • Umsatz steigt, aber Unternehmen bleibt unprofitabel
  • KI-Team aufgelöst und Sparmaßnahmen umgesetzt

Take-Two Interactive steckt in einem Dilemma: Der Kurs hat seit Jahresbeginn rund 20 Prozent verloren, während Analysten weiterhin auf das Megaprojekt Grand Theft Auto VI setzen. Doch das Spiel wurde bereits dreimal verschoben — zuletzt auf den 19. November 2026.

Hohe Bewertung trotz Kursschwäche

Trotz des Kursrückgangs notiert die Aktie mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 5,7x deutlich über dem Branchendurchschnitt von 1,2x und dem Peer-Durchschnitt von 4,2x. Das signalisiert: Der Markt preist weiterhin eine außergewöhnliche Wachstumsstory ein — eine, die bislang vor allem auf dem Versprechen von GTA VI basiert.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Nettoumsatz um 25 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar, getrieben von einem Anstieg der wiederkehrenden Verbraucherausgaben um 22 Prozent. Profitabel ist das Unternehmen dennoch nicht: Der Nettoverlust lag zuletzt bei 92,9 Millionen Dollar.

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Interner Umbau verstärkt den Druck

Parallel zur Kursschwäche hat Take-Two sein KI-Team weitgehend aufgelöst — darunter auch dessen Leiter. Das überrascht, hatte CEO Strauss Zelnick doch noch kürzlich betont, das Unternehmen „umarme generative KI aktiv“. Viele der betroffenen Mitarbeiter stammten aus dem KI-Bereich von Zynga, das Take-Two 2022 für 12,7 Milliarden Dollar übernommen hatte. Neue Hits aus dieser Partnerschaft blieben bisher aus.

Die Entlassungen reihen sich in eine breitere Sparstrategie ein: 2024 hatte Take-Two bereits fünf Prozent der Belegschaft abgebaut und ein Studio geschlossen, mit dem Ziel, rund 165 Millionen Dollar einzusparen.

Alles auf eine Karte

CEO Zelnick gibt sich zuversichtlich und bezeichnet das bevorstehende Geschäftsjahr 2027 als „bahnbrechend für Take-Two und die gesamte Unterhaltungsbranche“. Die Anleger werden ihn beim Wort nehmen. Jede weitere Verschiebung von GTA VI dürfte den Kurs erneut unter Druck setzen — die vergangenen Verzögerungen haben das bereits deutlich gezeigt.

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