Take-Two hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 starke Zahlen geliefert — und der Kurs ist trotzdem weiter gefallen. Das Muster ist bezeichnend: Der Markt wartet nicht auf Vergangenheitsdaten, sondern auf einen einzigen Titel.
Solide Zahlen, schwache Reaktion
Die Q3-Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Die Net Bookings stiegen um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden US-Dollar, das Management hob die Jahresprognose auf 6,65 bis 6,70 Milliarden Dollar an, und der GAAP-Nettoverlust schrumpfte auf 92,9 Millionen Dollar. Wiederkehrende Ausgaben der Nutzer — ein Zeichen stabiler Plattformbindung — machten dabei den Großteil der Erlöse aus.
Trotzdem hat die Aktie seit der Ergebnisveröffentlichung weiter nachgegeben. Mit einem Minus von rund 19 Prozent seit dem Jahreshoch notiert sie knapp über ihrem 52-Wochen-Tief und deutlich unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts. Die Geduld des Marktes ist offensichtlich begrenzt.
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Alles wartet auf den 19. November
Der Grund für die anhaltende Schwäche ist zugleich die größte Hoffnung: Grand Theft Auto VI. CEO Strauss Zelnick hat den Launch-Termin am 19. November 2026 als Ausgangspunkt für ein neues finanzielles Niveau des Unternehmens bezeichnet — Rekordbuchungen im Geschäftsjahr 2027 inklusive.
Branchenanalyst Mat Piscatella von Circana unterstreicht das Potenzial: GTA VI verzeichnet die höchste Kaufabsicht, die das Marktforschungsunternehmen je gemessen hat. Circana erwartet für 2026 ein Wachstum des US-Spielemarkts auf 62,8 Milliarden Dollar — ein neues Allzeithoch, maßgeblich getragen von Nintendo Switch 2 und eben GTA VI.
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Analysten bleiben überzeugt
An der Überzeugung der Wall Street ändert die Kursschwäche wenig. Von 28 Analysten empfehlen 26 die Aktie zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 276,81 Dollar — ein erheblicher Abstand zum aktuellen Niveau. Ein DCF-Modell veranschlagt den fairen Wert auf rund 213,84 Dollar je Aktie, was einem moderaten Abschlag zum aktuellen Kurs entspricht.
Das eigentliche Urteil fällt im Herbst. Wenn GTA VI liefert, was Circana-Daten und CEO-Aussagen versprechen, dürfte der Abstand zwischen Kurs und Konsensschätzung schnell kleiner werden — wenn nicht, steht Take-Two vor einer schwierigen Neubewertung.
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