Die Omnichannel-Händler für Geschäftsausstattung hat heute vorläufige Zahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen ernüchternd aus. Der Umsatz sackte auf 964,3 Millionen Euro ab, ein Rückgang von 8,4 Prozent. Bereinigt um Währungseffekte und den Verkauf von Mydisplays schrumpfte das Geschäft organisch um 6,6 Prozent. Noch drastischer der Einbruch beim operativen Ergebnis: Das EBITDA brach von 55,7 auf nur noch 19,8 Millionen Euro ein.
Margenverfall auf 3,8 Prozent
Die bereinigte EBITDA-Marge liegt bei mageren 3,8 Prozent – nach 6,9 Prozent im Vorjahr. Takkt hatte zuletzt selbst nur das untere Ende der Prognosespanne von 4 bis 6 Prozent in Aussicht gestellt. Besonders schwach verlief das Schlussquartal: Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 2,1 Prozent blieb man deutlich hinter den 4,6 Prozent aus dem Vorjahresquartal zurück.
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CEO Andreas Weishaar macht sinkende Beschäftigungszahlen in der deutschen Industrie, Sparmaßnahmen durch DOGE und den eskalierenden Handelskonflikt für die schwache Performance verantwortlich. Der Government Shutdown in den USA belastete besonders die Division Office Furniture & Displays, die organisch um 10,4 Prozent schrumpfte. Die Foodservices-Sparte büßte 6,6 Prozent ein, während Industrial & Packaging mit minus 5,1 Prozent noch am stabilsten lief.
Wertminderungen von 125,5 Millionen Euro
Das Unternehmen musste zudem Wertminderungen auf Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 125,5 Millionen Euro vornehmen. Diese betreffen die Divisions Office Furniture & Displays und Foodservices. Immerhin: Die Eigenkapitalquote bleibt mit 50,6 Prozent solide, und der Free Cashflow war mit 10,3 Millionen Euro positiv – wenn auch deutlich unter den 68,1 Millionen Euro des Vorjahres.
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Der Vorstand wird vorschlagen, für 2025 erstmals keine Dividende auszuschütten. Stattdessen will Takkt die Mittel in die Modernisierung von Prozessen und Systemen investieren. CEO Weishaar betont, die Aussetzung sei langfristig im Interesse der Aktionäre. Man werde die Ausschüttungen wieder aufnehmen, sobald Ergebnis und Cashflow dies nachhaltig erlauben.
Für 2026 rechnet das Management mit einem verhaltenen Start, erwartet aber im zweiten Halbjahr positives Wachstum. Die Umsetzung der „Takkt Forward“-Strategie soll beschleunigt werden. Allerdings: Eine deutliche Verbesserung der Profitabilität sieht man derzeit nicht. Die detaillierte Jahresprognose folgt am 26. März zusammen mit dem Geschäftsbericht.
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